 Die beiden Unternehmen einigten sich Mitte Januar in Moskau © Sowitec
MOSKAU. Der deutsche Projektentwickler Sowitec und der russische Anlagenbauer Intertechelectro wollen einen Windpark mit einer Gesamtkapazität von rund 50 Megawatt in Kurgan bauen. Mitte Januar gründeten die Unternehmen in Moskau eine Projektgesellschaft, an der beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind.
Entstehen soll der Park am südlichen Ende des Urals. Hier ist Energie knapp und die Nähe zur kasachischen Steppe sorgt für ausreichenden Windgang. Derzeit würden entsprechende Messungen durchgeführt, teilte Sowitec mit. Das Projekt werde von den lokalen Behörden unterstützt und soll bei seiner Umsetzung zu den ersten „grünen“ Projekten im Ural zählen. Die detaillierte Planung, die Einholung aller notwendigen Genehmigungen und die Durchführung weiterer Studien werden in den nächsten Monaten folgen.
 Der DCWT findet am 2. Februar in der IHK Hannover statt © IHK
ChinaContact und GermanyContact China unterstützen den Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag (DCWT) als exklusive Medienpartner. Am 1. Februar 2012 kommt die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung (DCW) bei der IHK Hannover zu ihrer jährlichen Hauptveranstaltung zusammen. Der Tag dient deutschen Unternehmen mit China-Vorhaben und chinesischen Unternehmen in Deutschland als gemeinsame Plattform zur Diskussion von Chancen und Herausforderungen in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Im Dialog mit Politik, Wissenschaft und Medien möchte der DCWT auch zu einem besseren Verständnis der Vorteile und Hindernisse bei der Intensivierung von Investitionen und Handel zwischen China und Europa beitragen. ChinaContact und die Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung freuen sich, Sie auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftstag begrüßen zu dürfen. Mehr
 Kaluga liegt rund 200 Kilometer südwestlich der russischen Hauptstadt © OWC
In Kaluga herrscht Hochkonjunktur. Nur auf der Ölinsel Sachalin, in der Hauptstadt Moskau und dem Speckgürtel um Moskau investierten ausländische Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als in dieser Region im Südwesten des Moskauer Industriegebietes. Volkswagen, Mitsubishi, Continental, Nestlé – aus allen Branchen und aller Herren Länder strömen die Unternehmen inzwischen in die Stadt an der Oka. In unserem Regionalporträt über eine der gefragtesten Regionen Russlands berichtet der Vizegouverneur, dass es neben eitel Sonnenschein auch in einem prosperierendem Gebiet Schattenseiten gibt. » weiterlesen
 Heiztechnik aus Mainburg © Wolf
MOSKAU. Der deutsche Heiztechnikanbieter Wolf GmbH hat zum Jahreswechsel ein eigenes Tochterunternehmen in Russland gegründet. OOO Wolf Energiesparsysteme mit Sitz in Moskau beschäftigt aktuell neun Mitarbeiter an den Standorten Moskau, St. Petersburg und Krasnodar. Generaldirektor ist Alexej Pinin. Die Gesellschaft wird hauptsächlich die Abwicklung des Heizungsgeschäftes übernehmen und sich auf den Vertrieb, den Kundendienst, die technische Unterstützung und die Schulung konzentrieren. Dafür soll unter anderem ein eigenes Schulungszentrum eingerichtet werden.
Bereits seit 1999 vertreibt Wolf seine Produkte in Russland und ist seit 2007 durch Repräsentanzen in Moskau und St. Petersburg vertreten. Einer der Schwerpunkte des Engagements liegt in der zentralrussischen Region Jaroslawl. Dort hat das Unternehmen vor knapp zwei Jahren das erste Blockheizkraftwerk der Region in Betrieb genommen.
 Für russische Kunden sollen sich die Lieferzeiten um bis zu fünf Tage verkürzen © DPD
MOSKAU. Die deutschen Logistikdienstleister DPD und Hermes haben ein gemeinsames Paketshop-Netzwerk in Russland gestartet. In den Anlaufstellen der Marke Hermes-DPD haben russische Endkunden ab sofort die Möglichkeit Paketsendungen abzugeben und in Empfang zu nehmen, teilten die Unternehmen Ende Januar in Moskau mit. Grundlage für die Zusammenarbeit sei ein Joint Venture beider Seiten.
Das Netz umfasse aktuell 300 Paketshops in verschiedenen kooperierenden Einzelhandelsketten in den acht größten Städten Russlands, darunter Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg, Nowosibirsk und Nishnij Nowgorod. Die Annahmestellen befinden sich als „Shops-in-Shops“ in ausgewählten Discountern, Supermärkten und Geschäften des täglichen Bedarfs. Der Kunde kann den nächst gelegenen Paketshop vorab online recherchieren und wird bei Eingang seiner Sendung persönlich per SMS, E-Mail oder telefonisch informiert. Für viele Kunden verkürze sich die Lieferzeit durch das gebotene Serviceportfolio um bis zu fünf Tage. Bis 2014 soll das Netzwerk auf 1.500 Shops in 44 Städten in ganz Russland wachsen.
 © Almaty International Airport
ALMATY. Der internationale Flughafen Almaty hat Mitte Januar die in Köln ansässige Beratungsgesellschaft Lufthansa Consulting mit der Erstellung eines Masterplan-Konzepts als Grundlage für die strategische Entwicklung des Airports beauftragt. Der kasachische Flughafen rechnet mit einem signifikanten jährlichen Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr. Das Airport-Management will dem künftigen Kapazitätsbedarf gerecht werden und seinen Kunden und Passagieren effiziente Dienstleistungen anbieten können.
Almaty International Airport ist der größte Flughafen in der Republik Kasachstan. 2010 fertigte der Airport knapp über drei Millionen Passagiere und 63.300 Tonnen Luftfracht ab. Er kooperiert mit 35 nationalen, regionalen und internationalen Fluggesellschaften, die Almaty mit rund 50 Städten in Asien, Europa und dem Nahen Osten verbinden.
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 In Russland arbeiten für Ekosem 2.800 Mitarbeiter an sechs Standorten © Ekosem
WALLDORF. Der in Russland aktive deutsche Landwirtschaftskonzern Ekosem-Agrar GmbH plant in diesem Jahr die Emission einer Unternehmensanleihe in Deutschland. Wie das Unternehmen Ende Januar mitteilte, wolle es mit dem Erlös seine Finanzierungsstruktur optimieren, weitere Anbauflächen erwerben sowie den Bau neuer Milchviehanlagen angehen.
Die Ekosem-Agrar GmbH ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von rund 160.000 Hektar an sechs Standorten in Russland, einem Bestand von 28.000 Rindern und einer durchschnittlichen Milchleistung von 200 Tonnen pro Tag ist die Gesellschaft nach eigenen Angaben drittgrößter Milchproduzent des Landes. Zudem stellt Ekosem-Agrar Saatgut her und will das Geschäft mit Premium-Rindfleisch in Russland deutlich ausbauen.
Auf Basis vorläufiger Zahlen hat Ekosem-Agrar im Geschäftsjahr 2010/2011 die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr von 50 Millionen Euro auf 80 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) legte von 3,9 Millionen Euro auf 14,0 Millionen Euro zu.
 In Mumbai wird der indische Leitindex Sensex gehandelt © BSE
MUMBAI. Seit Mitte Januar ist es ausländischen Privatinvestoren erlaubt, an der Börse direkt Aktien zu erwerben. Bislang war es den Anlegern nur auf indirektem Weg – etwa über Investmentfonds – möglich, an der Entwicklung der indischen Börse teilzuhaben. Die Maßnahme soll zur Liberalisierung der indischen Wirtschaft beitragen und zusätzliches Kapital ins Land bringen. Die Bombay Stock Exchange (BSE) ist neben der ebenfalls in Mumbai ansässigen National Stock Exchange of India (NSE) die wichtigste Börse Indiens. An der BSE wird der indische Leitindex Sensex gehandelt. In dem Index sind die 30 größten Unternehmen des Landes gelistet.
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