MÜNCHEN. Die polnisch-bayerischen Handelsbeziehungen entwickeln sich dynamisch. Aus diesem Grund hat die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) Mitte Mai ein Büro in München eingerichtet. Seinen Sitz hat es in den Räumlichkeiten der IHK für München und Oberbayern. Anlässlich der Eröffnung wies der Repräsentant der Deutschen Wirtschaft im Nachbarland, Michael Kern, auf die Bedeutung des polnischen Marktes insbesondere für den bayerischen Mittelstand hin. Die Handelsumsätze zwischen Polen und Bayern sind 2011 um über 20 Prozent auf fast neun Milliarden Euro gestiegen. Polen ist, gleich hinter Tschechien und Russland, der drittwichtigste Handelspartner Bayerns in Mittelosteuropa und belegt im Ranking der weltweiten Wirtschaftspartner des Freistaates den zwölften Platz.
Rund 2.500 bayerische Unternehmen unterhalten bereits Beziehungen mit Polen. Sie konzentrieren sich besonders auf die Bereiche Erneuerbare Energien, Umweltschutz und moderne Medizintechnik.
AHK Polen eröffnet Büro in München
Ukraine will russisches Gas in Deutschland kaufen
KIEW. Die Ukraine will zukünftig nicht nur von Gazprom sondern auch vom deutschen Energieversorger RWE Gas kaufen. Die in ukrainischem Staatsbesitz befindlichen Öl- und Gasunternehmen OJSC und Naftogaz unterschrieben nach eigener Aussage Mitte Januar einen Rahmenvertrag über Gaslieferungen mit der RWE Supply & Trading GmbH (RWEST). Das Abkommen liefert die rechtliche Grundlage für Verhandlungen über Preise, Umfang und Bedingungen. Für die Lieferungen soll die bestehende Pipeline GTS in umgekehrter Richtung genutzt werden.
Naftogaz plant, zunächst täglich rund drei Millionen Kubikmeter Erdgas aus Europa zu beziehen. RWE werde dafür aus Russland tagesaktuell erworbenes Gas vom Spot-Markt zur Verfügung stellen, heißt es. Dieses sei bedeutend günstiger als das im Rahmen von Langzeitverträgen nach Europa fließende Gas. Die Ukrainer geben an, seit 2010 416 US-Dollar pro Tausend Kubikmeter russischem Gas bezahlen zu müssen. Der Tagespreis für Erdgas bewege sich zwischen 250 und 350 US-Dollar pro Tausend Kubikmeter.
Russland Aktuell 20/2012
Aus dem Inhalt:
Kooperation in der Wasserwirtschaft gestärkt
Deutsch-Russische Berufsbildungskonferenz in Kaluga
Ausländische Allianzen rollen Russlands Kfz-Markt auf
Industrieparks locken mit Vergünstigungen
Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten
Branchenmeldungen
Veranstaltungs- und Kulturtipps
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Kleine Labels auf dem Vormarsch in Russland
MOSKAU. Der russische Markt für in Eigenregie hergestellte Einzelhandelsprodukte wächst. Zwar sind kleine private Labels noch ein relativ junges Phänomen in Russland, doch laut einer Studie der Consulter PMR wurde im vergangenen Jahr bereits ein Umsatz von 16 Milliarden US-Dollar mit ihnen gemacht, und damit 20 Prozent mehr als im Jahr 2010. Treiber der dynamischen Entwicklung ist die jüngste Wirtschaftskrise, die 2008 einsetze. Als die Kaufkraft in Russland kleiner wurde, wandten sich die Verbraucher ab von den großen Marken hin zu günstigeren Alternativen.
Die PMR-Analysten rechnen mit andauerndem Wachstum in diesem Segment, da auch die großen Retailer im Sinne der Effizienzsteigerung zunehmend auf Privathersteller setzen. So haben unter anderem die X5 Retail Group, Auchan, die Metro Gruppe und Tander kleine Marken in ihr Sortiment aufgenommen. Bis 2014 könnte sich das Marktvolumen so auf 31,4 Milliarden US-Dollar steigern.
InterRail bringt frischen Wind in kasachische Zugverkehre

H. Reinhard von InterRail und J. Iskalijew, Vizechef für Logistik bei KTZ, auf der TransRussia © InterRail
ST. GALLEN. Der Schweizer Eisenbahndienstleister InterRail hat auf der Logistikfachmesse TransRussia Ende April ein Konzept für eine effektivere Abwicklung der Eisenbahnverkehre von, nach und über Kasachstan vorgestellt. Das Plattformzug-System, das in Westeuropa bereits etabliert ist, soll in enger Zusammenarbeit mit der kasachischen Eisenbahngesellschaft Kasachstan Temir Scholy (KTZ) nun auch in Zentralasien aufgebaut werden.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2012 wollen KTZ und InterRail einen fest getakteten, neuen Zug zwischen dem belarussischen Grenzübergang Brest und der nordwestkasachischen Stadt Aktobe einsetzen. Ab Brest werden die Anbindungen in Richtung Westeuropa über den Containerganzzugverkehr „Ostwind“ beziehungsweise „Westwind“ erfolgen. Von der Plattform Aktobe aus werden in östlicher und südlicher Richtung Verteilerverkehre zu kasachischen Inland-Destinationen sowie nach China und in andere Länder Zentralasiens installiert. » weiterlesen
Keine Fortschritte beim Freihandelsabkommen mit Indien
BERLIN. Die 2007 begonnen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien treten auf der Stelle. Nach Gesprächen mit dem indischen Handels- und Industrieminister Anand Sharma sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler heute in Berlin, dass insbesondere die Verhandlungsergebnisse zur Liberalisierung des Waren- und Dienstleistungshandels hinter den europäischen Erwartungen zurückblieben. „Ein Freihandelsabkommen muss Zölle auf Industriegüter umfassend zurückführen. Aus deutscher Sicht sind insbesondere im Automobilsektor die bisher erzielten Ergebnisse unzureichend“, so Rösler. Deutschland erwarte von der indischen Regierung zudem eine Bereitschaft zur Öffnung der Dienstleistungsmärkte. Nur so könnten Kostenvorteile genutzt und ein Wirtschaftswachstum in beiden Ländern generiert werden.
Rösler sagte weiter, für in Indien tätige ausländische Unternehmen seien verlässliche Rahmenbedingungen wichtig. Während des Treffens hatte die deutsche Wirtschaft deutlich gemacht, dass durch mangelnden Schutz geistigen Eigentums und geringe Rechtssicherheit für Unternehmen starke Investitionshemmnisse in Indien bestehen.
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Von A wie Albanien über C wie China bis U wie Usbekistan – die Mitarbeiter des OWC Verlages sind in zahlreichen Ländern Asiens sowie Ost- und Mitteleuropas unterwegs. Mit unserer neuen Homepage wagen wir uns nun in neue Gefilde: soziale Netzwerke. Seit kurzem haben wir auch bei Facebook eine Unternehmensseite. Ein kleiner „Gefällt mir“-Klick unter www.facebook.com/OWCverlag und schon erfahren Sie, wo die Redakteure gerade neue Geschichten ausgraben oder unser Anzeigenleiter seinen Messestand hat. Die neuesten Publikationen werden ebenso präsentiert wie die schönsten Reisemitbringsel der Redaktion. So wird der Draht vom Leser zum Schreiber noch kürzer.
Continental stockt chinesische Mitarbeiterschaft auf
SHANGHAI. Angesichts hoher Wachstumszahlen und der steigenden Kundennachfrage plant der Automobilzulieferer Continental, die Zahl seiner Mitarbeiter in China bis Ende 2012 von 16.000 auf 20.000 aufzustocken. Der deutsche Hersteller kündigte Anfang Mai an, unter anderem in den Bereichen Engineering, Fertigung und zentrale Funktionen einstellen zu wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, erweitert das Unternehmen seine Rekrutierungsprogramme.
Continental hat 2011 eine Reihe großer Investitionen getätigt. Im Mai vergangenen Jahres eröffnete in Hefei ein neues Reifenwerk. Zudem wurde in Jinan eine Fertigungsstätte für Lkw-Elektronikkomponenten in Betreib genommen und das Werk in Wuhu erweitert. Insgesamt verfügt Continental in China derzeit über 18 Produktionsstätten und zehn Forschungs- und Entwicklungszentren. 2012 plant der Automobilzulieferer die Eröffnung eines Reifenwerks für Zweiräder, eine zweite Betriebsstätte für Fahrzeugelektronik in Changchun und ein neues ContiTech F&E-Center an seinem Standort Changshu.



Ein Bus namens Wanda
Sozgorod
Der Business-Plan 






