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Business Guide Türkei
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Zentralasienkonferenz

Deutsch-russisches Fußballturnier im Moskauer Sokolniki-Park

Über Pfingsten wird in Moskau Fußball gespielt © AHK

Über Pfingsten wird in Moskau Fußball gespielt © AHK

MOSKAU. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer richtet vom 19. bis 22. Mai im Park Sokolniki in Moskau das Fußballfestival „Football – Two Nations, One Passion“ aus. Die Leidenschaft für den Fußball bringt im Deutschlandjahr – fünf Jahre vor der FIFA-WM in Russland – Fußballbegeisterte aus beiden Ländern zusammen. Rasenflächen verwandeln den Festivalplatz des Sokolniki-Parks in ein großes Fußballfeld, auf dem Besucher zugleich Spieler und Fans sind. Ausgetragen werden am Sonntag das „Turnier der Botschaften“, am Montag und Dienstag das „Turnier der Schulen“, am Mittwoch der Continental-Cup und täglich und auf allen Plätzen Miniturniere für jedermann. Den Höhepunkt bildet am Dienstag der FC Bayern Youth Cup, dessen Gewinner zum Endrundenturnier nach München eingeladen wird. » weiterlesen

Abkühlung an den Pkw-Märkten erreicht Russland

In Kaluga will VW die Produktion leicht zurückfahren © VW

In Kaluga will Volkswagen die Produktion leicht zurückfahren © VW

MOSKAU/BERLIN. Der russische Automarkt ist ins Stocken geraten. Von Januar bis April ging der Absatz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, meldet die Association of European Businesses (AEB) in Moskau. Im Vergleich zum Monat März fielen die Verkäufe sogar um acht Prozent. Für Jörg Schreiber, den Vorsitzenden der AEB-Automobilgruppe, ist der Rückgang eine Facette der derzeit schwachen Entwicklung des Einzelhandelsmarktes in Russland. „Typischerweise werden im April die Verkäufe aus dem März übertroffen“, so Schreiber. In den vergangenen beiden Jahren ging es vom dritten auf den vierten Monat des Jahres jeweils um rund sechs Prozent hinauf. In diesem Jahr habe sich die Einzelhandelsnachfrage im Frühjahr nicht erholt. „Es wird immer deutlicher, dass es für den Automobilmarkt sehr schwierig sein wird, an die Rekordumsätze des ersten Halbjahres 2012 anzuknüpfen.“ » weiterlesen

Deutsch-russische Beziehungen: Visafreiheit als Schlüsselprojekt

Westerwelle spricht in Berlin anlässlich des Jubiläums des Deutsch-Russischen Forums © OWC

Westerwelle spricht anlässlich des Jubiläums des Deutsch-Russischen Forums © OWC

BERLIN. Deutschland stehe zu dem langfristigen Ziel der Visumfreiheit in Europa. Das unterstrich Außenminister Guido Westerwelle in seiner Festansprache anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Deutsch-Russischen Forums am 15. Mai in der Rotunde des Alten Museums in Berlin. Zum europäischen Raum gehöre die Reisefreiheit, so Westerwelle. Der Außenminister würdigte die Tätigkeit des Deutsch-Russischen Forums als Wegbereiter nicht nur für die Politik, sondern auch für die Wirtschaft. „Ein intensiver Austausch ist das beste Rezept, die Freundschaft der Völker ist die Grundlage der Beziehungen der Länder“, so Westerwelle. Dass sich Deutsche und Russen wieder so nah gekommen sind, sei keine Selbstverständlichkeit. » weiterlesen

Volkswagen baut neues Werk in Changsha

Spatenstich in Changsha © Volkswagen AG

Spatenstich in Changsha © Volkswagen AG

PEKING/CHANGSHA. Mit dem ersten Spatenstich haben heute die Bauarbeiten für das neue Volkswagen Fahrzeugwerk in Changsha, in der Provinz Hunan in der südlichen Zentralregion Chinas, begonnen. Bis Ende 2015 errichtet das deutsch-chinesische Joint Venture Shanghai-Volkswagen (SVW) hier eine vollständige Automobilfertigung mit Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage, in der jährlich rund 300.000 Fahrzeuge produziert werden können. Mittelfristig will Volkswagen in China eine Kapazität von vier Millionen Fahrzeuge pro Jahr erreichen.
Das Werk in Changsha ist Teil des bis 2015 laufenden Investitionsprogramms der beiden chinesischen Joint Ventures, das sich auf insgesamt 9,8 Milliarden Euro beläuft. Innerhalb dessen entstehen sieben neue Produktionsstätten. Aktuell verfügt Shanghai-Volkswagen über Fahrzeugwerke in Shanghai, Nanjing und in Yizheng in der Provinz Jiangsu. Weitere Werke entstehen in Ningbo sowie in Urumqi.

Russische Wirtschaft verleiht Majak-Preis in Berlin

Kirovsky Zavod erhielt den Preis für innovatives Management © Kirovsky Zavod

Kirovsky Zavod wurde für innovatives Management geehrt © Kirovsky Zavod

BERLIN. Das Handels- und Wirtschaftsbüro der russischen Botschaft in Berlin hat Mitte Mai das Land Nordrhein-Westfalen und den russischen Landmaschinenbauer Kirovsky Zavod mit dem Majak-Preis ausgezeichnet. Das deutsche Bundesland wurde als investitionsfreundlichste Region in Deutschland gewürdigt. Nordrhein-Westfalen verfügt seit Oktober 2012 über eine eigene Repräsentanz in St. Petersburg. Von der Newa aus werben die Deutschen in ganz Russland für den Investitionsstandort. Heute sind rund 400 russische Tochterfirmen in Nordrhein-Westfalen zuhause.
Der für seine Traktoren bekannte Hersteller aus St. Petersburg bekam den Majak-Preis in der Kategorie „Innovatives und erfolgreiches Management“. Kirovsky Zavod hatte im vergangenen Jahr den insolventen Werkzeugmaschinenbau Monforts aus Mönchengladbach übernommen und restrukturiert. In der Laudatio hieß es, dem russischen Investor sei in der Folge die Wiederbelebung der Marke sowie die Erschließung neuer Kunden in Deutschland und im Ausland gelungen. » weiterlesen

Indien schränkt Goldimporte ein

Starke Nachfrage nach dem Edelmetall © World Gold Council

Starke Nachfrage nach dem Edelmetall © World Gold Council

NEW DELHI. Die indische Zentralbank (RBI) hat Goldeinfuhren, die nicht für die Verarbeitung als Exportschmuck verwendet werden, bis auf Weiteres untersagt. Damit sollen die steigenden Goldimporte gezügelt werden, die das indische Leistungsbilanzdefizit zuletzt auf ein Rekordniveau getrieben haben. Zuvor hatte der deutliche Rückgang des Goldpreises die Nachfrage nach dem Edelmetall massiv angetrieben. Die Händler in Indien nutzten den Preiseinbruch, um ihre Lager aufzustocken. Indien gilt als einer der größten Goldnachfrager weltweit. Um die Einfuhr zu drosseln, hatte die indische Regierung bereits zum Jahresende 2012 mehrere Importtarife erlassen. Insbesondere die Hochzeitssaison im Frühling sorgt regelmäßig für eine hohe Nachfrage, denn Goldschmuck gehört zu den traditionellen Hochzeitsgeschenken in Indien.

Alpine tritt von Vertrag für polnische Autobahn zurück

Der Autobahnbau bereitet Alpine Probleme in Polen © Alpine

Der Autobahnbau bereitet Alpine Probleme in Polen © Alpine

SALZBURG/WARSCHAU. Der Salzburger Baukonzern Alpine Bau GmbH ist Mitte Mai von einem Vertrag mit der polnischen staatlichen Straßenverwaltung GDDKiA zurückgetreten. Der Vertrag umfasste den Bau einer Brücke an der polnischen Autobahn A1, deren statisches Design laut Alpine unzureichend ist. Alpine hatte nach eigenen Angaben vergeblich mehrere Lösungsvorschläge für eine sichere Fertigstellung der Brücke vorgelegt. Nachdem die Behörde nun die Auszahlung einer von Alpine hinterlegten Bankgarantie in Höhe von zwölf Millionen Euro beantragte, leiteten die Österreicher juristische Schritte dagegen ein und traten vom Vertrag zurück. Der Auftrag für das 18,3 Kilometer lange Autobahnteilstück der A1 zwischen Swierklany und Gorzyczki wurde 2010 erteilt. Der Streckenabschnitt ist bis auf die Brücke fertiggestellt und bereits durch die GDDKiA abgenommen worden. Der Konflikt ist kein Einzelfall: Branchenexperten kritisieren, dass bei öffentlichen Bauausschreibungen in Polen das Kostenrisiko für notwenige Nachbesserungen allein bei den Bauunternehmen liegt.

Chinesen übernehmen deutschen Baugerätehersteller Gölz

Im April präsentierte sich Gölz auf der Bauma in München © Gölz

Messeauftritt im April auf der Bauma in München  © Gölz

BLUMENTHAL(HELLENTHAL). Die Eastern Sea International Holding Group aus Hongkong übernimmt den nordrhein-westfälischen Baugerätehersteller Gölz Holding GmbH. Wie Geschäftsführer Bernd Schmitz gestern der Kölnischen Rundschau bestätigte, übernehme die chinesische Seite 100 Prozent aller Anteile. Die zuständigen Behörden müssen dem Abschluss allerdings noch zustimmen. Zu den finanziellen Details der Transaktionen ist Stillschweigen vereinbart worden.
Der Standort in Blumenthal mit 65 Mitarbeitern soll weiter bestehen bleiben. Gölz wird als unabhängige Marke und mit eigenem Management innerhalb der Eastern Sea Gruppe bestehen bleiben. Durch die Übernahme versprechen sich die Deutschen eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Mitbewerber würden seit Jahren günstig in China produzieren, was Gölz Marktanteile gekostet habe, so Schmitz. Nun könnten Massenprodukte, die das Familienunternehmen bisher in Tschechien hergestellt hat, in China oder mit Komponenten von dort gebaut werden. In Blumenthal will man sich auf Profigeräte in kleinen Stückzahlen konzentrieren.

Kasachstan bekräftigt Wachstumsprognose

Wirtschaftsminister Dossajew bleibt weiter optimistisch. © inform.kz

Wirtschaftsminister Dossajew bleibt weiter optimistisch. © inform.kz

ASTANA. Die kasachische Regierung rechnet trotz sinkender Einnahmen aus der Körperschaftsteuer für 2013 weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von sechs Prozent. Die Körperschaftsteuer-Einnahmen werden in diesem Jahr laut Wirtschaftsminister Jerbolat Dossajew um rund 230 Milliarden Tenge (1,5 Milliarden US-Dollar) geringer ausfallen als geplant. Die Haushaltseinnahmen insgesamt prognostiziert Dossajew mit 3,5 Billionen Tenge (23,7 Milliarden US-Dollar). Aufgrund der nach unten korrigierten Steuereinnahmen war die Regierung bereits gezwungen, die Haushaltsausgaben um 121 Milliarden Tenge (802 Millionen US-Dollar) auf 6,1 Billionen Tenge (40,4 Milliarden US-Dollar) zu kürzen. Im ersten Halbjahr 2013 betrug das BIP rund fünf Prozent, für das zweite Halbjahr erwartet das kasachische Wirtschaftsministerium ein Wachstum von 6,8 Prozent. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hatte vor fünf Tagen die Prognose für das kasachische Wirtschaftswachstum von sechs auf 4,9 Prozent herabgesetzt. » weiterlesen

Ergo reduziert sein Türkei-Geschäft

Ergo stutzt das Türkei-Geschäft © Ergo

Ergo stutzt das Türkei-Geschäft © Ergo

DÜSSELDORF. Der Düsseldorfer Versicherer Ergo zieht sich teilweise aus der Türkei zurück, berichtet das Handelsblatt am Mittwoch. Der Umbau des Unternehmens in der Türkei hat demnach bereits begonnen. Der komplette Direktvertrieb von Lebensversicherungs- und Pensionsprodukten wird eingestellt, sagte ein Sprecher des Versicherungskonzerns dem Handelsblatt. Über 100 Mitarbeiter der Ergo-Tochter Emeklilik ve Hayat A.S. werden demnach entlassen. Der bisherige Geschäftsführer der Gesellschaft ist ebenfalls nicht mehr im Amt. Das Tochterunternehmen ist Teil der Ergo-Turkey-Gruppe, zu der eine Lebens- und eine Sachversicherungssparte gehört. Die Munich-Re-Tochter Ergo hatte 2006 für 213 Millionen Euro rund 75 Prozent der Anteile an beiden Gesellschaften erworben, 2008 dann die restlichen Anteile. Das Türkeigeschäft steht nach Angaben des Handelsblatts schon länger auf dem Prüfstand. Die Sachversicherungssparte wird derzeit saniert. Die gesamten Brutto-Prämieneinnahmen in der Türkei beliefen sich 2012 laut Geschäftsbericht über alle Sparten auf gut 300 Millionen Euro.