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ExportManager

EU-Sanktionen: Aktuelles Statement des Ost-Ausschusses

Vorsitzender Eckhard Cordes © Ost-Ausschuss

Vorsitzender Eckhard Cordes © Ost-Ausschuss

BERLIN. „Der Konflikt in der Ostukraine hat sich bereits vor der Einführung von Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland zu einer dauerhaften Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven im östlichen Europa entwickelt“, erklärte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes. Die jetzt beschlossenen Wirtschaftssanktionen werden den negativen Trend in Russland, aber auch in der Ukraine noch weiter verschärfen. Gerade die Ausfuhrbeschränkungen im Hochtechnologiebereich werden den modernisierungsbedürftigen Industriesektor in Russland empfindlich treffen. Die Sanktionen der Europäischen Union sollten von der russischen Seite als ein deutliches Signal dafür gesehen werden, ihre Einflussmöglichkeiten auf die Separatisten entschlossen zu nutzen, um die Befriedung des Ukraine-Konflikts sowie eine umfassende Aufklärung des Flugzeugabsturzes im Osten des Landes zu ermöglichen. » weiterlesen

AEB bedauert neue Sanktionen und ruft zu Gesprächen auf

AEB vertritt mehr als 600 Unternehmen © AEB

Vertretung für mehr als 600 Unternehmen © AEB

MOSKAU. Die Association of European Businesses (AEB) bedauert in einer Mitteilung zutiefst die Verhängung neuer Sanktionen der EU gegen Russland. Der Verband geht davon aus, dass die neuen Maßnahmen nicht nur der russischen Wirtschaft schaden werden, sondern auch das Wachstum in der Europäischen Union und in der Ukraine beeinträchtigen wird. Der AEB unterstützt die Deeskalation des Konflikts und ruft deshalb die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, Russlands und der Ukraine auf, so schnell wie möglich eine internationale Konferenz mit allen beteiligten Parteien zu organisieren, um den de-facto-Bürgerkrieg in der Ukraine zu beenden und eine gemeinsame, für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.

Amazon investiert weiter in Indien

Amazons Weg in Indien © amazon.in

Amazons Weg in Indien © amazon.in

SEATTLE/BANGALORE. Amazon treibt seine Aktivitäen in Indien voran und und will weitere zwei Milliarden US-Dollar in den indischen Markt. Amazon hatte seine Präsenz in Indien erst vor einem Jahr gestartet. Der US-Konzern betreibt nach eigenen Angaben über seine Online-Plattform rund 17 Millionen Artikel. So wie sich Indien aktuell entwickle, könnte es das Land werden, in dem Amazon am schnellsten die Marke von einer Milliarde US-Dollar Umsatz erreiche, erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass sich der Online-Händler Flipkart eine Milliarde US-Dollar für die Expansion in Indien gesichert hat.

Immofinanz verkauft Logistik-Objekte in Polen und Tschechien

Bokserska Distribution Park in Warschau © Immofinanz

Bokserska Distribution Park in Warschau © Immofinanz

WIEN. Die Immofinanz Group hat zwei Logistik-Objekte veräußert – es handelt sich dabei um die Immobilien Bokserska Distribution Park in Warschau und Westpoint Distribution Park in Prag. Beide Transaktionen erfolgten über dem Buchwert, der Gesamterlös beläuft sich auf rund 33,2 Millionen Euro. Bei den Käufern handelt es sich im Falle von Westpoint Distribution Park um die tschechische Central Group. Bokserska Distribution Park wurde an UK & European Investments verkauft. Mit dem Verkauf befolge das Unternehmen die Umsetzung ihrer Strategie, jene Immobilien zu veräußern, die auf Grund ihrer Nutzung, der Größe, der Lage oder ihrer Qualität nicht ins Zielportfolio passen, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Indien: Online-Händler Flipkart sammelt frisches Geld

Online-Portal von Flipkart © Flipkart

Online-Portal von Flipkart © Flipkart

BANGALORE. Indiens größter Online-Händler Flipkart hat eine Milliarde US-Dollar frisches Kapital bei Investoren gesammelt. Laut indischen Medienangaben sei dies die bislang größte Finanzierungsrunde eines Onlineanbieters in Indien. Mit dem Geld will das Unternehmen sein Sortiment weiter erhöhen und insbesondere die Bestellmöglichkeiten über mobile Geräte wie Handys und Pads weiterentwickeln. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 22 Millionen registrierte Nutzer und bearbeitet im Monat fünf Millionen Bestellungen. Der Online-Einzelhandel in Indien rechnet in den kommenden Jahren mit hohen Steigerungsraten.

Directory: ChinaContacter 08/2014

Directory: ChinaContacter 08/2014

Chinas Wirtschaft wächst nicht mehr zweistellig und muss zudem auf »neue Beine« gestellt werden. Es geht um mehr Nachhaltigkeit und darum, Wirtschaftswachstum und Wünsche der Menschen nach einer gesunden Umwelt in Einklang zu bringen. Deutsche Unternehmen verfügen über das Know-how, dafür gemeinsam mit chinesischen Partnern Lösungen zu finden und umzusetzen. Das geht jedoch nur mit engagierten und motivierten Mitarbeitern. Deshalb steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe erneut das Thema Personal. Es gilt nicht nur, den »geeigneten China-Manager« zu finden. Die Unternehmen benötigen auch Ingenieure, die Spitze sind in ihrem Spezialfach und sich in den Unternehmenskulturen beider Länder auskennen. Seit 13 Jahren bieten RWTH Aachen und Qinghua-Universität deshalb bereits ein Doppelmasterprogramm an – für dessen Absolventen die »Karriere vorprogrammiert« ist. Und: Unser ChinaContacter erscheint mit dieser Ausgabe bereits zum neunzehnten Mal. In dem aktualisierten Nachschlagewerk finden Sie wieder eine Übersicht mit Adressen und Kontaktdaten über geeignete Begleiter für ihren Weg nach China. » weiterlesen

EU-Kommission legt Gesetze für Sanktionen gegen Russland vor

Morgen sollen die Mitgliedstaaten das Maßnahmenpaket beschließen. © EC

Morgen sollen die Mitgliedstaaten das Maßnahmenpaket beschließen. © EC

BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat den Weg für Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise freigemacht. Am Freitagabend legte die Kommission auf Wunsch der Mitgliedstaaten Gesetzesvorschläge vor, mit denen der Zugang zu europäischen Kapitalmärkten, Waffen und Hochtechnologie unter anderem im Energiesektor für den Staat und Unternehmen aus Russland erheblich eingeschränkt werden können. Die EU-Botschafter der Mitgliedsstaaten sollen den Vorschlag am morgigen Dienstag billigen.
„Die endgültige Entscheidung liegt nun bei dem Mitgliedsstaaten. Aber ich denke, dass es sich dabei um ein effektives, gezieltes und ausgewogenes Paket mit ausreichender Flexibilität handelt, um unsere Reaktion den Entwicklungen vor Ort anzupassen“, erklärte Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Freitag. » weiterlesen

Persönliche Erklärung des Präsidenten der AHK Russland

Rainer Seele © Wintershall

Rainer Seele © Wintershall

MOSKAU. Die AHK Russland hat am 25. Juli folgende Erklärung des Präsidenten der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Rainer Seele, Vorsitzender des Vorstandes der Wintershall, veröffentlicht: „Mit dem Abschuss der MH17 hat der Konflikt in der Ukraine eine neue traurige Dimension erreicht. Von einer Minute auf die andere sind 298 Menschen unschuldig aus dem Leben gerissen worden. Die Konfliktparteien sind in der Pflicht – allein schon aus Respekt und Demut den Opfern gegenüber – diese Situation vollständig aufzuklären. Ihr Tod ist eine Mahnung, dass diese Auseinandersetzungen nicht weiter eskalieren dürfen. » weiterlesen

Russische Zentralbank erhöht überraschend den Leitzins

Zentralbankgeld verteuert sich um einen halben Punkt auf acht Prozent. © kuba

Zentralbankgeld verteuert sich um einen halben Punkt auf acht Prozent. © kuba

MOSKAU. Die russische Zentralbank hat am Freitag überraschend den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf acht Prozent erhöht. Beobachter hatten mit einem unveränderten Zinsniveau gerechnet, nachdem die Zinsen seit März bereits zwei Mal erhöht worden waren.
Allerdings war die Inflationsrate im Juni mit 7,8 Prozent weit über das Ziel der Notenbank hinausgeschossen. Neben der Sorge vor einer anziehenden Inflation begründete die Notenbank in Moskau ihre Entscheidung in einer Pressemitteilung auch mit den geopolitischen Spannungen im Zuge der Ukraine-Krise.
Derzeit liegt die Inflation in Russland bei 7,5 Prozent und damit deutlich über dem von der Zentralbank angepeilten Ziel von fünf Prozent für das Gesamtjahr. Ein Grund dafür ist der schwache Rubel, der die russischen Importe stark verteuert. » weiterlesen

BayernLB verkauft MKB an den ungarischen Staat

Zentrale der BayernLB in München © BayernLB

Zentrale der BayernLB in München © BayernLB

MÜNCHEN/BUDAPEST. Die BayernLB verkauft ihre ungarische Tochterbank MKB an den ungarischen Staat. Der Kaufpreis beläuft sich auf 55 Millionen Euro. Im Gegenzug verzichtet die BayernLB auf bestehende Forderungen gegenüber der MKB in Höhe von 270 Millionen Euro. Das Closing der Transaktion ist bis September 2014 vorgesehen. „Die Verhandlungen waren hart, aber fair. Damit ist das Kapitel Ungarn abgeschlossen“, kommentierte Staatsminister Markus Söder als Vertreter des Eigentümers Bayern. Die MKB war die letzte große Beteiligung, von der sich die BayernLB laut Verpflichtungskatalog der EU-Kommission bis Ende 2015 hätte trennen müssen. Die BayernLB war seit 1994 Mehrheitsaktionär der ungarischen MKB.

 

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