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Wirtschaftsportal Kasachstan

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Nachrichten
InterRail bringt frischen Wind in kasachische Zugverkehre
Hans Reinhard, Verwaltungsratspräsident der InterRail Gruppe und Yerkhat Iskaliyev, Vizepräsident für Logistik der KTZ © InterRail
ST. GALLEN. Der Schweizer Eisenbahndienstleister InterRail hat auf der Logistikfachmesse TransRussia Ende April ein Konzept für eine effektivere Abwicklung der Eisenbahnverkehre von, nach und über Kasachstan vorgestellt. Das Plattformzug-System, das in Westeuropa bereits etabliert ist, soll in enger Zusammenarbeit mit der kasachischen Eisenbahngesellschaft Kasachstan Temir Scholy (KTZ) nun auch in Zentralasien aufgebaut werden. Ab der zweiten Jahreshälfte 2012 wollen KTZ und InterRail einen fest getakteten, neuen Zug zwischen dem belarussischen Grenzübergang Brest und der nordwestkasachischen Stadt Aktobe einsetzen. Ab Brest werden die Anbindungen in Richtung Westeuropa über den Containerganzzugverkehr „Ostwind“ beziehungsweise „Westwind“ erfolgen. Von der Plattform Aktobe aus werden in östlicher und südlicher Richtung Verteilerverkehre zu kasachischen Inland-Destinationen sowie nach China und in andere Länder Zentralasiens installiert.
OWC – Gefällt mir!
Der OWC Verlag präsentiert sich jetzt auch auf Facebook © OWC
Von A wie Albanien über C wie China bis U wie Usbekistan – die Mitarbeiter des OWC Verlages sind in zahlreichen Ländern Asiens sowie Ost- und Mitteleuropas unterwegs. Mit unserer neuen Homepage wagen wir uns nun in neue Gefilde: soziale Netzwerke. Seit kurzem haben wir auch bei Facebook eine Unternehmensseite. Ein kleiner „Gefällt mir“-Klick unter www.facebook.com/OWCverlag und schon erfahren Sie, wo die Redakteure gerade neue Geschichten ausgraben oder unser Anzeigenleiter seinen Messestand hat. Die neuesten Publikationen werden ebenso präsentiert wie die schönsten Reiseitbringsel der Redaktion. So wird der Draht vom Leser zum Schreiber noch kürzer.
Kasachstan bestellt acht weitere Eurocopter
Der EC145 für medizinische Rettungsflüge. © Eurocopter/ C. Abarr
ASTANA. Die kasachische Regierung hat acht weitere Hubschrauber vom Typ EC145 beim deutsch-französisch-spanischen Luftfahrtkonzern Eurocopter bestellt. Das Geschäft ist Bestandteil eines Rahmenvertrags, der den Kauf von 45 dieser Mehrzweckhubschrauber vorsieht. Die Maschinen werden vom Joint Venture Eurocopter Kazakhstan Engineering direkt in Kasachstan montiert. Bis 2016 will das Gemeinschaftsunternehmen, das zu gleichen Teilen von Eurocopter und dem kasachischen Staat gehalten wird, sämtliche verbleibenden Maschinen ausliefern.
Für die Ostbanken verziehen sich die Schatten der Eurokrise
Wie in der Ukraine werben viele Banken mit hohen Zinsen um Einlagen © OWC
Die Schuldenkrise im Euroraum macht auch den Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas zu schaffen. Manche Analysten befürchten eine Kreditklemme im Osten, wenn klamme westeuropäische Banken weniger Kapital für ihre osteuropäischen Töchter zur Verfügung stellen. Zuletzt deuteten die Indikatoren allerdings auf eine leichte Entspannung der Situation – zumindest vorerst. Die Banken setzen künftig stärker auf lokale Einlagen.
Bund fördert fünf Messen in Kasachstan
Die Baumesse Kazbuild in Almaty steht auch 2013 wieder im Auslandsmesseprogramm des Bundes. © Kazbuild
Das Bundeswirtschaftsministerium plant im nächsten Jahr 251 Messebeteiligungen in 43 Ländern. In Kasachstan werden über das Auslandsmesseprogramm fünf Ausstellungen gefördert: die Worlddidac Astana in Astana, dieKIHE – Internationale Medizin- und Dentalmesse in Almaty, die KAZBUILD – Internationale Messe für Bau und Inneneinrichtung incl. AQUA-THERM in Almaty, die KIOGE – Internationale Öl- und Gas-Ausstellung und Konferenz » weiterlesen
Treffen Sie OWC – auf der Hannover Messe
In Halle 13 ist am Stand F54 auch der OWC Verlag präsent © OWC
HANNOVER. Die Hannover Messe wurde am Sonntagabend von Kanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao eröffnet. China ist in diesem Jahr Partnerland der weltgrößten Industrieschau, auf der vom 23. bis zum 27. April knapp 5.000 Aussteller aus 69 Ländern ihre Neuheiten vorstellen. In Hannover verbinden sich insgesamt acht Leitmessen. 2012 feiert die neue Ausstellung für Umwelttechnologien, die IndustrialGreenTec, ihre Premiere. Sie stellt aktuelle Trends und Lösungen für eine nachhaltige Produktion vor. Wen Jiabao sagte bei der Eröffnung, die Messe sei ein Barometer für die Entwicklung der globalen Industrie. Auch der OWC Verlag für Außenwirtschaft ist in Hannover mit dabei. Das Magazin ChinaContact ist Medienpartner des Messeauftritts der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung in Halle 13, Stand F54.
VDMA unterstützt KazAGRO in Astana
Technikschau bei den deutschen Feldtagen in Kasachstan im September 2011 © DAZ
FRANKFURT AM MAIN. Kasachische Landwirte setzen verstärkt auf moderne Agrartechnik. Maschinen aus westlicher Fertigung spielen dabei eine entscheidende Rolle. „Und das nicht ohne Grund“, so Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Schließlich besitze das Land „ungeahnte Ertragspotenziale, die nur mithilfe effizienter Traktoren und Landmaschinen realisierbar sind“, sagte Scherer im Rahmen der Vorpressekonferenz zur Fachmesse KazAGRO/KazFarm Mitte April in Astana. Vom 24. bis 26. Oktober 2012 werden mehr als 200 internationale Landtechnikhersteller neueste Technologien für Ackerbau und Viehhaltung präsentieren. Namhafte europäische und deutsche Hersteller haben ihre Präsenz bereits zugesagt. „Mit dieser Leistungsschau möchten wir als europäische Landtechnikindustrie aktiv zur weiteren Entwicklung der kasachischen Landwirtschaft beitragen“, betonte Scherer.
Schweizer Exportwirtschaft justiert sich neu
Mitarbeiter der Sulzer Chemtech am russischen Standort Serpuchow © Sulzer AG
ZÜRICH. Der überbewertete Franken hat bei der Schweizer Exportwirtschaft im vergangenen Jahr teils tiefe Spuren hinterlassen. Im Sommer 2011 erreichte die Franken-Stärke ein derart bedrohliches Ausmaß, dass die Schweizer Nationalbank eine Wechselkurs-Untergrenze von 1,20 CHF/Euro festlegte, um die Exporteure vor größeren Schäden zu schützen. Um ihre Risiken zu diversifizieren und neue Kunden zu finden, wenden sich Schweizer Unternehmen nun vermehrt dem Osten zu. Während die Nachfrage nach Schweizer Produkten aus Europa stagnierte, zeigte die Außenhandelsstatistik für 2011 einen 13-prozentigen Zuwachs der Ausfuhren nach Russland. Auch die Exporte in andere GUS-Staaten legten zu: Ein Plus von 57 Prozent vermeldet die Eidgenössische Zollverwaltung (EVZ) bei den Güterströmen nach Kasachstan, um 47 Prozent legte die Warenausfuhr nach Aserbaidschan zu, für die Ukraine werden 22 Prozent vermeldet. „Ich schätze die Bedeutung der Region als hoch ein und auch als wachsend“, bestätigt Regula Spalinger, die mit ihrer Wirtschaftsberatung Kommunikation Ost-West seit 15 Jahren Firmen auf ihrem Weg nach Osteuropa unterstützt. „In der Anfangszeit unserer Firmengründung waren wirklich nur die großen Konzerne im Osten aktiv. Das hat sich jetzt sehr stark gedreht“, berichtet Spalinger. „Es sind jetzt immer mehr auch die kleineren Unternehmen, KMU, bis hin zu Kleinstfirmen mit zehn Mitarbeitern, die über den Export nach Osteuropa nachdenken.“
Milliarden für die Energiegewinnung
Das Moniak-Wasserkraftwerk liegt am Fluss Tscharyn in der Region Almaty. © Jakow Fedorow
ASTANA. Kasachstan plant eine umfassende Sanierung der Energieinfrastruktur im Land. Der kasachische Minister für Industrie und Technologie Asset Issekeschew gab Mitte März bekannt, dass sein Land 9,5 Billionen Tenge (48,6 Milliarden Euro) bis 2030 in die Sanierung und den Ausbau der Stromgewinnung und -verteilung investiert. Umgerechnet 28,1 Milliarden Euro sollen in den Ausbau der Produktionskapazitäten, 7,1 Milliarden Euro in die Erweiterung der Stromverteilnetze und 12,8 Milliarden Euro in den Aufbau regionaler Energie-Gesellschaften fliessen. Knapp 950 Millionen Euro aus dem Sanierungspaket sollen noch in diesem Jahr investiert werden. Mit dem Sanierungsprogramm strebt Kasachstan eine sukzessive Steigerung der Produktionskapazitäten auf 150 Milliarden Kilowattstunden an. Gleichzeitig wird mit einer Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf zehn Prozent des Gesamtverbrauchs und dank gezielter Energiesparmassnahmen mit Stromeinsparungen von gut 15 Prozent gerechnet. Vier Projekte im Wert von 97 Milliarden Tenge (rund 500 Millionen Euro) sind bereits in Angriff genommen worden, darunter die Modernisierung des nationalen Stromnetzes oder der Bau des Wasserkraftwerks Moinak, für das der österreichische Anlagenbauer Andritz drei Pelton-Laufräder lieferte.
OWC-Directory im Netz
Seit März ist unter http://www.owc.de/directory das OWC-Directory im Internet abrufbar. Die umfangreiche Adresssammlung des OWC-Verlages beinhaltet rund 2.000 Einträge aus Mittel- und Osteuropa sowie China, Japan und Indien (die beiden letzt genannten ab Mitte April). Es finden sich Ansprechpartner aus Unternehmen und Institutionen, die mit den genannten Länderschwerpunkten arbeiten oder ihr Serviceangebot auf diese Wirtschaftsräume ausgerichtet haben. Die neue Online-Version der seit fast 20 Jahren bewährten OWC-Directorys bietet gegenüber den weiterhin erhältlichen gedruckten Ausgaben zusätzliche Vorteile: Es lässt sich gezielt nach bestimmten Adressen suchen, nach Ländern und Branchen filtern. Die Datensätze werden fortlaufend aktualisiert und mit unserer Datenbank abgeglichen. Der größte Gewinn ist aber die ständige Abrufmöglichkeit via Internet – egal ob mit dem Rechner, dem Smart Phone oder dem Tablet-PC.

Überblick
Kasachstan 2011
Bevölkerung: 16,1 Mio
Fläche: 2,7 Mio km²
Nominales BIP: 187 Mrd. US$
BIP pro Kopf: 10.693 US$
BIP-Wachstum: 7,5 %
BIP-Prognose 2012: 5,9 %
Quelle: IWF

Wirtschaftsentwicklung
Kasachstan ist eines der derzeit sehr wenigen Länder der Welt, die einen „Zwillingsüberschuss“ beim Budget und bei der Leistungsbilanz vorweisen können. Die Staatsverschuldung ist mit 13 Prozent des BIP sehr gering, die BIP-Wachstumsrate mit über sieben Prozent hoch. Probleme gibt es im Bankensystem, aber keineswegs in einem Umfang, der die generelle wirtschaftliche Stabilität des Landes zu erschüttern vermag. Die Rating-Agenturen Fitch und Standard & Poor’s haben das gewürdigt und Kasachstan im November 2011 mit einem Upgrade des Ratings belohnt – dieser Tage kein häufiges Ereignis.
Kasachstan konnte 2011 wie auch schon 2010 ein reales Wirtschaftswachstum von mehr als sieben Prozent verzeichnen, und die Analysten der ATF Bank erwarten trotz schwächeren Exportwachstums auch für 2012 ein Wachstum von mehr als sechs Prozent. Voraussetzung ist, dass die gegenwärtige Investitionsschwäche im Öl- und Gassektor überwunden wird.

Konsum stützt das Wachstum
Das Wachstum war 2010 und 2011 in erster Linie konsumgetrieben. Der Einzelhandelsumsatz stieg 2011 um kräftige 14,5 Prozent zu konstanten Preisen. Der Wohnungsmarkt hat seinen Tiefpunkt überschritten: 2011 wurden um 14,2 Prozent mehr Kaufverträge abgeschlossen als im Jahr davor, die Wohnungspreise waren im Dezember 2011 mit 779 US-Dollar pro Quadratmeter am Sekundärmarkt um 9,7 Prozent hoher als zwölf Monate früher. Die Löhne lagen Ende 2011 inflationsbereinigt um zehn Prozent über dem Vorjahr, das Pro-Kopf-Einkommen um 6,9 Prozent (und erreichte 232 Euro). Die Investitionen in Anlagen und Ausrüstungen stiegen 2011 jedoch nur um magere 2,4 Prozent, die Investitionen in den Bergbau fielen sogar um 9,7 Prozent.
Dank hoher Ölpreise und eines Exportwachstums von 49 Prozent (in US-Dollar) erwirtschaftete Kasachstan in den ersten drei Quartalen 2011 einen Leistungsbilanzüberschuss von 11,3 Milliarden US-Dollar, rund zehn Prozent des Neun-Monate-BIP. Im Gesamtjahr 2011 könnten es mehr als acht Prozent des BIP gewesen sein. Die Analysten der ATF Bank erwarten auch für 2012 einen deutlichen Überschuss und (leicht) steigende Devisenreserven.
Die Inflation sank Ende 2011 auf 7,4 Prozent im Jahresabstand und ist damit wieder innerhalb des impliziten Zielkorridors der Zentralbank von sechs bis acht Prozent. Es ist daher unwahrscheinlich, dass die Zentralbank in absehbarer Zeit ihre Geldpolitik verschärft.

Gesundung des Bankensystems langwierig
Das Volumen der ausstehenden Kundenkredite – bereinigt um Sondereffekte – war im Dezember 2011 um etwa 13 Prozent höher als ein Jahr zuvor und erfasste so ziemlich alle Zweige außer den Handel. Das Volumen zweifelhafter Kredite stieg allerdings ebenfalls weiter an. Das Finanzministerium hat ein neues Gesetz entworfen, das Konkursverfahren und deren Abwicklung verbessern soll und die Einführung von Kreditoren-Komittees vorsieht. Die kürzlich beschlossenen Novellen zur Steuergesetzgebung sollten die Abschreibung von faulen Krediten erleichtern. All das muss aber erst praktisch umgesetzt werden, ebenso wie der Zentralbank-Fonds für den Aufkauf fauler Kredite. Der Weg zur Gesundung des Bankensystems erscheint noch ziemlich langwierig. Die ehemals größte Bank des Landes, die BTA, hat kürzlich bei ihren ausländischen Kreditoren um eine zweite Umschuldung angesucht.
Die ATF Bank schätzt das kasachische Länderrisiko als niedrig ein – ebenso wie die Ratingagenturen (Moody’s: Baa2, S&P: BBB+, Fitch: BBB) und der Markt. Grund ist nicht zuletzt, dass die gemeinsamen Devisenreserven der Zentralbank und des Nationalen Ölfonds auf über 70 Milliarden US-Dollar gestiegen sind, das sind beinahe 40 Prozent des BIP oder auch 80 Prozent der Netto-Aktiva des Bankensystems.

Verhaltener Optimismus
Trotz sozialer Spannungen, die in Streiks und Auseinandersetzügen mit Verletzten und Toten in der westkasachischen Ölstadt Shanaosen gipfelten, war die politische Lage 2011 weitgehend stabil. Die Wahrscheinlichkeit von Auseinandersetzungen im Kampf um die Präsidenten-Nachfolge in einer Schwere, die die gegenwärtige Ordnung erschüttert, ist in naher Zukunft gering. Angesichts der überwältigenden Mehrheit für die regierende „Nur Otan“-Partei bei den Parlamentswahlen vom 15. Januar 2011 sind keine fundamentalen Politik-Änderungen zu erwarten. In seiner Ansprache an die Nation vom 27. Januar hat Präsident Nasarbajew aber verstärkt auf Sozialpolitik und Sozialprogramme gesetzt.
Die Analysten der ATF Bank sehen dem Jahr 2012 mit verhaltenem Optimismus entgegen. Obwohl auch 2012 nicht arm an globalen Turbulenzen sein wird, dürfte Kasachstan von anhaltend hohen Ölpreisen profitieren; die Wachstumsraten sollten jedenfalls wesentlich höher liegen als die in Europa oder Russland. Das umfangreiche Industrialisierungsprogramm der Regierung mit den Schwerpunkten Transport, Energie, Metallurgie, Petrochemie, das aber auch andere Zweige wie etwa Pharma und Tourismus umfasst, wird zur Belebung der Investitionen beitragen. Von Hans Holzhacker, ATF Bank, Almaty

 

Außenhandel mit Deutschland

In der Rangliste der Außenhandelspartner Deutschlands, 2011:
Deutsche Einfuhr: 33. Platz
Deutsche Ausfuhr: 54. Platz

E-Paper
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Ost-West-Contact 05/2012
Ost-West-Contact 05/2012
„Just in time“ – ist die Maiausgabe von Ost-West Contact erschienen. Immer genau zur richtigen Zeit will auch die Deutsche Bahn im weltweiten Geschäft kommen. Auf welche Hürden DB International dabei stößt, berichtet Geschäftsführer Niko Warbanoff im Interview. Im Aufmacherbeitrag zum Thema Finanzierung atmen die Experten durch: die Kreditklemme im Euroraum scheint, zumindest vorerst, abgewendet zu sein. Davon profitiert auch Rumänien – eines der Schwerpunktländer des Heftes. Das zum Land gehörige Special kann im Internet kostenfrei abgerufen werden. Der Russland-Teil beschäftigt sich unter anderem mit der Fußballweltmeisterschaft 2018 und dem bevorstehenden WTO-Beitritt, beides Themen, die Russlandkenner gleichzeitig mit Euphorie und Skepsis erfüllen. Ähnlich spannungsvoll blickt man in Kroatien der Aufnahme in die Europäische Union entgegen. Deutsche Unternehmen sehen dabei vor allem beim Investitionsklima noch Verbesserungsbedarf. Zu guter letzt beschäftigen wir uns mit einem Beitrag über die Gleisstrecken in Turkmenistan noch einmal mit dem Transportwesen über Schienen – „last but not least“.
Ost-West-Contact 04/2012
Ost-West-Contact 04/2012
Der überbewertete Franken belastet die Schweizer Exportwirtschaft. Um ihre Risiken zu diversifizieren und neue Kunden zu finden, wenden sich Schweizer Unternehmen nun vermehrt dem Osten zu. Wie die eidgenössische Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa aufgestellt ist und warum sich ein Engagement dort lohnt, erörtern wir im Themenschwerpunkt Schweiz unserer April-Ausgabe. Das Special Kasachstan beantwortet aktuelle » weiterlesen
Ost-West-Contact 04/2012 – Special: Kasachstan
Ost-West-Contact 04/2012 – Special: Kasachstan
Die im Februar 2012 besiegelte Rohstoffpartnerschaft markierte gleich zu Beginn des Jahres einen Höhepunkt in den deutsch-kasachischen Wirtschaftsbeziehungen. Das Abkommen nach dem Motto „Rohstoffe gegen Technologien“ wird der bilateralen Zusammenarbeit mehr Schub verleihen. Dass das Interesse der deutschen Wirtschaft an Kasachstan steigt, zeigt auch der Deutsche Wirtschaftsklub in Kasachstan (DWK). Künftig wird der DWK zum „Verband der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan“. Der Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien, Jörg Hetsch, beschreibt dieses Ereignis als einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einer Auslandshandelskammer. Was die deutsch-kasachischen Beziehungen ausmacht, wie sich Wirtschaft, Investitionen und Arbeitsmarkt in Kasachstan entwickeln und welche steuerlichen und rechtlichen Aspekte Sie bei Ihrem Engagement in dem zentralasiatischen Staat beachten müssen, lesen Sie in unserem Special „100 Fragen und Antworten zum Kasachstan-Geschäft“.
Ost-West-Contact 03/2012
Ost-West-Contact 03/2012
Um nichts weniger als die Zukunft des Erdgases geht es im großen OWC-Interview mit Wintershall-Chef Rainer Seele. Kurz nach der ungewöhnlichen Kälteperiode, in der es zu Lieferengpässen seitens Gazprom kam, berichtet der promovierte Chemiker über die Zusammenarbeit mit Russlands Energiespielern. Für den Themenschwerpunkt „Messen & Kongresse“ unserer März-Ausgabe reiste Chefredakteurin Jutta Falkner nach Sibirien, um dort bei der Eröffnung des neuen Messezentrums in Nowosibirsk dabei zu sein und ein Regionalporträt über das Gebiet zu schreiben, das trotz Abgelegenheit den Anschluss nicht verliert. Im Special Türkei dreht es sich unter anderem um den Transport und Logistiksektor, auf dem wachsende Güterströme zu einem Ausbau der Kapazitäten führen. Außerdem stellen wir in Kooperation mit der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer Moskau einen Teil des AHK-Jahresberichtes vor und berichten über neueste wirtschaftliche Entwicklungen in Slowenien und Ungarn.
Directory: Ost-West-Contacter 02/2012
Directory: Ost-West-Contacter 02/2012
Im Februar ist die Jubiläumsausgabe unseres Directory erschienen. Zum dreißigsten Mal hat der OWC-Verlag die umfangreiche Adress- und Datensammlung aktualisiert. Auf 164 Seiten finden sich Ansprechpartner aus Unternehmen und Institutionen, die mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa arbeiten. Das Heft informiert über das Serviceangebot deutscher Firmen für diesen Wirtschaftsraum und dokumentiert die wirtschaftliche Entwicklung der » weiterlesen
Kasachstan Aktuell 01/2012
Kasachstan Aktuell 01/2012
Aus dem Inhalt: Deutschland und Kasachstan werden Rohstoffpartner, Aktuelle Wirtschaftsentwicklung - Von Euro-Krise weit entfernt, neue Felder der deutsch-kasachischen Zusammenarbeit, Interview mit Ulrich Grillo, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle, Energieaudit für kasachische Unternehmen, Chemieindustrie - Auf Importe angewiesen, Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten, Veranstaltungstipps und Termine
Ost-West-Contact 01/2012
Ost-West-Contact 01/2012
Das Länderspecial Polen des OWC-Januarhefts befasst sich vor allem mit dem neuerlichen Aufschwung in zwei Bereichen - der Bauwirtschaft und dem Transport- und Logistiksektor. Interviews mit Praktikern beider Branchen zeigen, wo trotz nicht ganz optimaler Rahmenbedingungen neue Projekte entstehen. In Russland stehen alle Zeichen auf Wahl. Ministerpräsident Putin predigt, der Staat müsse sich mehr aus der Wirtschaft zurückziehen. Gleichzeitig tragen die Privatisierungsbemühungen des Staates nur wenig Früchte. Für das Porträt über die Boomregion Kaluga wäre Chefredakteurin Jutta Falkner beinahe beim falschen Vizegouverneur gelandet. Außerdem gibt es Neuigkeiten aus dem spürbar im Aufwind begriffenen Baltikum und aus Aserbaidschan - wo es neuerdings neben Öl und Gas auch um Gesang und Wasser geht.

Service

Rödl & Partner

Rödl & Partner ist eine international tätige Beratungs- und Prüfungsgesellschaft deutschen Ursprungs mit Standorten in allen wesentlichen Industrienationen der Welt. Einen Schwerpunkt bilden die Länder in Mittel- und Osteuropa sowie Asien.
Der vorliegende Leitfaden informiert grundlegend über den rechtlichen Rahmen, in dem sich ausländische Unternehmen in Kasachstan bewegen.

pdf Leitfaden Rechtlicher Rahmen Kasachstan 2012 (1.35 MB)

Lansky, Ganzger + partner

Lansky, Ganzger + partner ist eine österreichische Rechtsanwaltskanzlei, die unter anderem im GUS-Raum tätig ist. Im Rechts-Teil des OWC-Specials „100 Fragen, 100 Antworten“ aus dem Jahr 2011 beantworten die Experten Fragen zum gesetzlichen Rahmen für eine Unternehmertätigkeit in Kasachstan.

pdf Lansky, Ganzger + partner (3.46 MB)

Schaeffler Group

Die Schaeffler Automotive Aftermarket ist für das weltweite Ersatzteilegeschäft der drei Schaeffler Produktmarken LuK, INA und FAG sowie der Handelsmarke Ruville zuständig. Mit rund 11.500 Vertriebspartnern ist das Unternehmen seit über 30 Jahren nah bei seinen Kunden. Das weltweite Servicenetz ergänzen 27 Vertriebsbüros und Niederlassungen.

pdf Schaeffler Group (276.82 kB)

Kazakhstan Consulting

Kazakhstan Consulting ist Ansprechpartner für Unternehmen mit geschäftlichem Engagement in Kasachstan, Russland, Belarus und der Ukraine. In den Büros in Almaty, Hamburg, Kiew, Minsk, Moskau und St. Petersburg sind über 200 Experten tätig. Darüberhinaus gibt es Repräsentanzen in Peking, London, Paris, Tokio, Wien und Zürich.

pdf Steuern und Buchhaltung in Kasachstan (37.45 kB)

Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien

Der Deutsche Industrie – und Handelskammertag, Dachorganisation der deutschen Industrie- und Handelskammern, unterhält seit 1994 in Almaty die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan, die seitdem als Interessensvertreter deutscher Firmen und Partner für kasachische Firmen erfolgreich tätig ist. Die gesamte Region Zentralasien hat in den letzten Jahren für die deutsche Wirtschaft an entscheidender Bedeutung gewonnen, so dass der Beschluss gefasst wurde, das Aufgabengebiet der Repräsentanz stark zu erweitern und sie 2008 in ein Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien aufzuwerten.

pdf Die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien (34.58 kB)

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