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STI verlagert Kunststoffverarbeitung nach Polen

Der Standort in Gdynia übernimmt in Zukunft Teile der Produktion aus Freiensteinau © STI

Der Standort in Gdynia übernimmt Teile der Produktion © STI

FREIENSTEINAU. Die STI Vertriebs- und Industrieservice GmbH in Freiensteinau, ein Unternehmen des hessischen Verpackungs- und Displayherstellers STI Group, richtet sich neu aus. Der 1957 gegründete Standort in Freiensteinau wird zu einem Co-Packing-Center ausgebaut, teilte das Unternehmen Mitte April mit. Der Standort wird sich auf Dienstleistungen im Bereich Konfektionierung konzentrieren sowie auf die Endfertigung von Verpackungen und Displays. Die Anlagen zur Herstellung von Kunststoff-Tiefziehteilen werden in das Werk im polnischen Gdynia verlagert. Dort verfügt STI seit 2009 über eine Produktion für Langzeitdisplays und will alle Fertigungsmöglichkeiten für diesen Bereich bündeln. Die Anlagen sollen bereits ab Oktober dieses Jahres an ihrem neuen Standort in Polen produzieren.

Freiberger schließen Kooperationen beim Rohstoff-Forum

Die TU Bergakademie und das Omsker Innovationszentrum für Technologietransfer unterzeichnen Absichtserklärungen in Nürnberg © AA/Froehly

Die TU Bergakademie und das Omsker Innovationszentrum unterzeichnen in Nürnberg © AA/Froehly

NÜRNBERG. Die TU Bergakademie Freiberg hat auf der 5. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz in Nürnberg Mitte April neue Kooperationen geschlossen. Mit dem Innovationszentrum für Technologietransfer aus dem russischen Gebiet Omsk unterschrieb die Universität eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der ganzheitlichen Rohstoffverarbeitung. Außerdem haben die Freiberger mit der ebenfalls aus Omsk stammenden Firma Titan Gespräche über eine Kooperation im Bereich der Herstellung von mono- und multikristallinem Silizium geführt und mit dem Unternehmen HF communication die Erprobung von Fernmeldetechnik unter Tage vereinbart. Geplant ist, dass eine Delegation aus Omsk in naher Zukunft nach Freiberg reist, um die Vereinbarungen mit Leben zu füllen.
Nach Nürnberg kam der Gouverneur des russischen Gebietes Omsk ebenso wie seine Amtskollegin aus dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, um Investoren in ihre Heimat einzuladen. Omsk bot besonders Betrieben aus den Bereichen Petrochemie, Energieeffizienz und Photovoltaik Sonderkonditionen an. » weiterlesen

VDMA unterstützt KazAGRO in Astana

Technikschau bei den deutschen Feldtagen in Kasachstan 2011 © DAZ

Technikschau bei den deutschen Feldtagen in Kasachstan 2011 © DAZ

FRANKFURT/MAIN. Kasachische Landwirte setzen verstärkt auf moderne Agrartechnik. Maschinen aus westlicher Fertigung spielen dabei eine entscheidende Rolle. „Und das nicht ohne Grund“, so Bernd Scherer, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Schließlich besitze das Land „ungeahnte Ertragspotenziale, die nur mithilfe effizienter Traktoren und Landmaschinen realisierbar sind“, sagte Scherer im Rahmen der Vorpressekonferenz zur Fachmesse KazAGRO/KazFarm Mitte April in Astana.
Vom 24. bis 26. Oktober 2012 werden mehr als 200 internationale Landtechnikhersteller neueste Technologien für Ackerbau und Viehhaltung präsentieren. Namhafte europäische und deutsche Hersteller haben ihre Präsenz bereits zugesagt. „Mit dieser Leistungsschau möchten wir als europäische Landtechnikindustrie aktiv zur weiteren Entwicklung der kasachischen Landwirtschaft beitragen“, betonte Scherer. » weiterlesen

NRW-Messeveranstalter steigern Indienaktivitäten

Die Kölner sind mit der International Foodtec und der IFEX besonders erfolgreich in Indien @ Koelnmesse

Die Kölner punkten in Indien mit der International Foodtec und der IFEX @ Koelnmesse

Die Messeveranstalter in Nordrhein-Westfalen haben Indien fest im Blick. Die Zahl der Auslandsmessen auf dem Subkontinent steigt, einige Veranstalter unterhalten in Mumbai oder New Delhi Tochterunternehmen oder Beteiligungen. Das Themenspektrum ist groß und reicht von Lebensmittel- über Gießtechnik bis hin zu Medizinmarktausstellungen und zahlreichen Industriemessen. Weitere Erstveranstaltungen sind geplant. Zugleich kommen immer mehr indische Aussteller und Besucher zu den Messen an Rhein und Ruhr. » weiterlesen

IndienContact 02/2012

IndienContact 02/2012

Steuerexperten für indische Buchführung, das Büro der Deutsch-Indischen Handelskammer in Chennai oder ein Logistikunternehmen, das auf den Transport nach Mumbai spezialisiert ist – im aktuellen Indien-Directory finden Unternehmen, die sich Richtung Ganges orientieren wollen, die richtigen Ansprechpartner und ihre Adressdaten. Das Directory ist Teil der zweiten Ausgabe 2012 von IndienContact, die im April erschienen ist.
Die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und Indien ist ein weiterer Schwerpunkt des Heftes. Mit einem Anteil von etwa einem Viertel an den bilateralen Handelsumsätzen ist das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland zu einem Zentrum der Zusammenarbeit geworden. Unter anderem nehmen in jüngster Zeit die Indienaktivitäten der nordrhein-westfälischen Messeveranstalter zu.
Als Investitionsregion wird der südlichste Bundesstaat Indiens vorgestellt: Tamil Nadu, wo sich immer mehr Automobilunternehmen ansiedeln. Die Konditionen der zahlreichen Sonderwirtschaftszonen gelten als attraktiv.

pdf Inhaltsverzeichnis IndienContact 02/2012 (597.79 kB)

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GermanyContact India 01/2012

GermanyContact India 01/2012

Im englischsprachigen Heft GermanyContact India geht es diesmal technologisch zu: Sowohl das deutsche Internet-Breitband-Netz als auch die Übertragungssysteme für Strom aus erneuerbaren Energiequellen stehen auf dem Prüfstand. Im Infrastruktur-Schwerpunkt werfen wir zudem einen Blick auf Deutschlands Luftfahrtindustrie, der hier und da Verbesserungen gut zu Gesichte stehen würden, um mit den steigenden Passagier- und Frachtzahlen Schritt zu halten.
Außerdem beleuchten wir die Zusammenarbeit zwischen Indien und dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. » weiterlesen

Großauftrag für Voith in der Türkei

Das Wasserkraftwerk Beyhan-1 wird im Osten der Türkei errichtet. © Kalehan Energy Production

Das Wasserkraftwerk Beyhan-1 wird im Osten der Türkei errichtet. © Kalehan Energy Production

HEIDENHEIM/ST. PÖLTEN. Der Heidenheimer Maschinenbauer Voith hat für seinen Konzernbereich Voith Hydro einen Großauftrag des türkischen Energieunternehmens Kalehan Energy Production im Umfang von 39 Millionen Euro für die Lieferung von drei Generatoren für das Wasserkraftwerk Beyhan-1 im Osten der Türkei erhalten. Beyhan-1 ist das erste einer Kaskade von vier neuen Wasserkraftwerken in der Provinz Elazig. Für den Betrieb der Generatoren liefert Voith auch die zugehörigen Erregereinrichtungen und Überwachungssysteme. Im Januar 2015 soll der erste Generator den Betrieb aufnehmen. Das Wasserkraftwerk am Fluss Murat wird die Region Elazig mit Energie für 400.000 Haushalte versorgen. In den letzten fünf Jahren stattete Voith in der Türkei bereits 45 Neuprojekte aus. Voith Hydro gehört mit rund 5.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von gut 1,2 Milliarden Euro zu den weltweit größten Anbietern im Bereich Wasserkraft.

BASF baut neue Chemiefabrik in Indien

Gegenwärtig stellt BASF Dispersionen in der südindischen Hafenstadt Mangalore her. © BASF

Gegenwärtig stellt BASF Dispersionen in der südindischen Hafenstadt Mangalore her. © BASF

MUMBAI. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF SE investiert 150 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort in Indien. Die Konzerntochter BASF India Ltd. will in der Dahej Petroleum, Chemicals and Petrochemicals Investment Region (PCPIR) im westindischen Bundesstaat Gujarat einen Produktionskomplex für Polyurethanprodukte errichten. Am neuen Standort in Dahej stellt BASF künftig auch Tenside her, die vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Außerdem sind Anlagen zur Produktion von Polymerdispersionen für die Farb- und Papierherstellung geplant.
Die Produktion soll 2014 starten. Am Standort will BASF mehr als 250 Arbeitsplätze schaffen, die meisten davon in der Produktion.

Bundesverkehrsminister Ramsauer bereist Indien

Die Infrastruktur ist eine der wesentlichen Wachstumsbremsen Indiens. © IC

Die Infrastruktur ist eine der wesentlichen Wachstumsbremsen Indiens. © IC

MUMBAI. Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, sieht im Ausbau der Infrastruktur in Indien enorme Chancen für deutsche Unternehmen. Vor seiner mehrtägigen Delegationsreise nach Delhi, Kolkata und Mumbai vom 9. bis zum 14. April erklärte Ramsauer in Berlin, er wolle bei seinen Gesprächen mit indischen Regierungsvertretern für eine noch stärkere Beteiligung der deutschen Wirtschaft beim Ausbau der indischen Infrastruktur werben.
Die unzureichende Infrastruktur ist eine der wesentlichen Wachstumsbremsen Indiens. Dieser Herausforderung tritt die indische Regierung mit gewaltigen Investitionen in Straßen, Schienen, Häfen und Flughäfen entgegen. „Für deutsche Unternehmen mit ihrer Spitzentechnologie und ihrer weltweiten Erfahrung bieten sich hier enorme geschäftliche Chancen“, sagte Ramsauer. » weiterlesen

JapanContact 01/2012

JapanContact 01/2012

Ein Jahr nach dem Unglück im Nordosten Japans erholt sich die Wirtschaft des Landes nur langsam. Auch Import und Export haben noch immer mit den Folgen der Zerstörung durch Beben, Tsunami und Atomkatastrophe zu kämpfen. Aus der Exportnation ist ein Nettoimporteur geworden. Mit unserem Heft werfen wir einen Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation, schauen auf die geplanten „grünen“ Städte von morgen und den Standort Yokohama, an dem der German Industry Park seit vielen Jahren Heim und Hof für deutsche und andere ausländische Unternehmen ist.
Der integrierte JapanContacter listet Adressen und Profile von Vertretungen, Verbänden, Wirtschaftsförderern, Steuer- oder Rechtsberatern und anderen Unternehmen auf, die sich im Japangeschäft auskennen. » weiterlesen

 

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