full
half 1
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
half 2
Hamburg Summit 2014 - China meets Europe

Kategorie China

Außenminister Steinmeier besucht dena-Pilotprojekt in China

Außenminister Steinmeier besucht dena-Pilotprojekt © photothek.net/Imo

Außenminister Steinmeier besucht dena-Pilotprojekt © photothek.net/Imo

BERLIN. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat während seiner Chinareise auch ein Pilotprojekt der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Shijiazhuang, der Hauptstadt der Provinz Hebei, besucht. Dabei handelt es sich um den Bau für das zukünftige Forschungszentrum von Hebei für energieeffizientes Bauen. Das Bürogebäude wird den neuen Energieeffizienzstandard für Neubauten erfüllen, den die dena in Zusammenarbeit mit der Provinz und dem chinesischen Bauministerium entwickelt hat. Das Forschungszentrum soll in der Region als zentrale Anlaufstelle für energieeffizientes Bauen dienen und dabei deutsches Know-how aufgreifen. Die dena begleitet den Planungs- und Bauprozess kontinuierlich mit Qualitätskontrollen und Schulungen. Das Bürogebäude hat sechs Geschosse, bietet rund 14.500 Quadratmeter Nutzfläche, wird besonders gut gedämmt und mit energieeffizienter Gebäudetechnik ausgestattet – von einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung über Geo- und Solarthermie zur Gewinnung von Energie für Heizung und Kühlung bis zu einer Photovoltaikanlage für die Stromerzeugung. » weiterlesen

Deutschland und China planen gemeinsames Agrarzentrum

Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung in Berlin. © Bundesregierung/Döring

Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung. © Bundesregierung/Döring

BERLIN. Deutschland und China werden in Zukunft enger im Agrar- und Ernährungsbereich zusammenarbeiten und planen daher, ein »Deutsch-Chinesisches Agrarzentrum« zu errichten. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung wurde am 28. März 2014 in Berlin von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, und Shi Mingde, Botschafter der VR China in Deutschland, unterzeichnet. Das gemeinsame Agrarzentrum wird in Peking angesiedelt. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind unter anderem die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Koordinierung von Forschungsaktivitäten. Ferner sollen die dezentralen deutsch-chinesischen Projekte beispielsweise im Ackerbau, der Viehzucht und der Bioenergie durch das Agrarzentrum koordiniert werden, um Synergien zu erzielen. Auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Forst und Lebensmittelsicherheit soll sukzessive in die Aktivitäten des Zentrums einbezogen werden. Unter dem Dach des »Deutsch-Chinesischen Agrarzentrums« sollen auch neue Bereiche der Zusammenarbeit etabliert werden, zum Beispiel wird ein agrarpolitischer Dialog als zusätzliches Instrument der Politik- und Regierungsberatung angestrebt. » weiterlesen

Russland sucht den Schulterschluss mit China

Russisches Öl fließt bereits nach China. Nun soll auch Gas geliefert werden. © VSTO

Russisches Öl fließt bereits nach China. Nun soll auch Gas geliefert werden. © VSTO

PEKING/HANNOVER. Russland steht nach Angaben des stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten Arkadi Dworkowitsch kurz vor dem Abschluss eines historischen Gasliefervertrags mit China. „Wir arbeiten daran, den Vertrag bis Mai zu besiegeln“, sagte Dworkowitsch am Mittwoch auf einer Sitzung der russisch-chinesischen Regierungsarbeitsgruppe für Energiekooperation in Peking. Im Mai reist Russlands Präsident Wladimir Putin nach China – der Staatsbesuch wäre ein passender Anlass für den russisch-chinesischen Gasdeal.
Russland und China verhandeln seit 2007 über den Vertrag, der auch den Bau einer Pipeline mit einer Kapazität von 38 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr vorsieht. Allein der Preis für das Gas sei noch strittig, sagte Dworkowitsch. Wenn sich Moskau und Peking einigen, soll das Abkommen bereits zum Ende des Jahres in Kraft treten. » weiterlesen

Nestlé Food Safety Institute in Peking eröffnet

Das NFSI will zur Lebensmittelsicherheit in China beitragen. © Nestlé

Das NFSI will zur Lebensmittelsicherheit in China beitragen. © Nestlé

PEKING. Der Schweizer Nahrungsmittel-Konzern Nestlé hat Ende März in Peking ein Forschungszentrum für Lebensmittel-Sicherheit eröffnet. Das Nestlé Food Safety Institute (NFSI) werde eng mit den Behörden zusammenarbeiten, um die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Strategie und für Normen im Bereich Lebensmittelsicherheit beizusteuern, teilte das Unternehmen mit. Geplant sei, mit lokalen Universitäten, Forschungsinstituten und Regierungsstellen zu kooperieren. Darüber hinaus soll die Kommunikation unter den im Bereich Lebensmittel arbeitenden Wissenschaftlern gefördert werden. Außerdem will Nestlé entsprechende Ausbildungsprogramme  mitorganisieren. Das NSFI ist im Forschungs- und Entwicklungszentrum des Konzerns in Peking angesiedelt und Teil des weltweiten Netzwerks von 34 F&E- und Produktechnologie- sowie von 25 Qualitätsmanagement-Zentren.

GlobalContact 01/2014

GlobalContact 01/2014

Die Schwellenländer – allen voran die BRIC-Staaten – als dynamische Wachstumsmärkte standen in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, während die traditionellen Industrieländer eher als Krisenkandidaten wahrgenommen wurden. Doch nun scheint das Pendel zurückzuschwingen: Die BRIC-Staaten haben mit teils hausgemachten, teils externen Problemen zu kämpfen und drohen von „Wunder- zu Sorgenkindern“ zu werden, während die Industrieländer eine Renaissance erleben. Die neue Ausgabe des globalen Wirtschaftsmagazins GLOBAL CONTACT nimmt diese und andere aktuelle Trends der Weltwirtschaft unter die Lupe und wirft unter anderem einen Blick auf die neue Welthandelsordnung von Bali, die immer schnellere Veränderung von Länderrisiken und das Thema Rohstoffverfügbarkeit. Regional stehen die BRIC-Länder und Subsahara-Afrika im Fokus.

Düsseldorf bekommt chinesisches Generalkonsulat

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Chinas Staatspräsident Xi Jinping © NRW.INVEST

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Chinas Staatspräsident Xi Jinping © NRW.INVEST

DÜSSELDORF. Düsseldorf wird die vierte deutsche Stadt neben Frankfurt am Main, Hamburg und München, in der die Regierung der Volksrepublik China ein Generalkonsulat einrichtet. Das vereinbarte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping vergangene Woche bei seinem Deutschlandbesuch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Im Rahmen seiner Europareise kam er in Begleitung einer 200-köpfigen Wirtschaftsdelegation am 29. März auch nach Nordrhein-Westfalen. In Düsseldorf empfingen ihn Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu politischen Gesprächen. „Ich freue mich, dass der chinesische Staatspräsident nach Nordrhein-Westfalen kommt und damit die engen Verbindungen zwischen uns und seinem Land betont. Unser Bundesland ist mit über 800 chinesischen Unternehmen das Zentrum der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen“, betonte Kraft.

»Grüne« Wirtschaft – kein Traum

Dichter Smog in Peking: Die Chinesen haben von der schlechten Luft genug. © CC/pt

Dichter Smog in Peking: Die Chinesen haben von der schlechten Luft genug. © CC/pt

Die Chinesen haben es sichtlich satt. Immer wieder, so erneut im Februar, sind sie mit Smog konfrontiert, der das Atmen schwierig macht. Die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen, ist ein »Kampf«, wie es Premierminister Li Keqiang auf der diesjährigen Tagung des Nationalen Volkskongresses ausgedrückt hat. Dieser Kampf soll nun noch entschiedener geführt werden. Wenige Tage vor dem Nationalen Volkskongress hat ein Umweltaktivist in Hebeis Hauptstadt Shijiazhuang von sich Reden gemacht. Er hatte gegen die Stadtregierung wegen des anhaltenden Smogs Klage eingereicht. Erstmalig ist ein chinesischer Bürger so weit gegangen. Das zeigt mehr als deutlich: Die Chinesen haben von der dicken Luft die Nase voll. » weiterlesen

Der Baum in der Flasche – »Grün« ist mehr als nur ein Programm

„Grün“ ist nicht nur das Logo des taiwanischen Kosmetikherstellers O’right, sondern wird im Unternehmen von A bis Z gelebt. © CC/pt

„Grün“ ist nicht nur das Logo des taiwanischen Kosmetikherstellers O’right, sondern wird im Unternehmen von A bis Z gelebt. © CC/pt

»Grün« schreiben sich viele Unternehmen auf die Fahnen. Beim Kosmetikhersteller O’right im gut eine Stunde vom Zentrum der taiwanischen Hauptstadt entfernt gelegenen Longtan wird »Grün« dagegen von A bis Z gelebt. Denn Firmenchef Steven Ko hat es sich zur Aufgabe gemacht, »die Welt zu verbessern« – mit seinen Produkten und seiner Unternehmensphilosophie. » weiterlesen

ChinaContact 04/2014

ChinaContact 04/2014

Im Wettbewerb mit seinen Nachbarn braucht Taiwan immer wieder neue Ideen, um weiter für Investoren interessant zu bleiben. Das Zauberwort heißt auch hier „Liberalisierung“. Taiwan will zu einer „Frei-Insel“ werden. Bereits im Sommer 2013 wurden acht freie Pilot-Wirtschaftszonen gegründet. Damit will die Regierung testen, welche Impulse der Freihandel für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Taiwans geben kann. Dass die Reaktionen der Wirtschaft, aber auch aus der taiwanischen Bevölkerung zu diesem Thema durchaus widersprüchlich sind, erfuhr Chefredakteur Peter Tichauer, als er in Vorbereitung der April-Ausgabe eine knappe Woche auf Taiwan verbrachte. Taiwan muss aber nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für die weitere Liberalisierung schaffen, sondern auch „grüner“ denken. Zwar wachse die Bedeutung des Themas Energieeffizienz, sagt Siemens-Taiwan-Präsident Erdal Elver im ChinaContact-Interview, aber oftmals fehle noch die Bereitschaft, die hohen Anfangskosten für notwendige Investitionen bei der Umrüstung der Produktion zu tragen. Nichtsdestotrotz gibt es bereits taiwanische Unternehmen, für die grün nicht nur eine Farbe ist – nachzulesen in „Der Baum in der Flasche“. Letztlich gibt es viele Möglichkeiten, insbesondere auch für mittelständische Unternehmen, gemeinsam Lösungen zu finden und auch voneinander zu lernen. Dass in China eine „’Grüne’ Wirtschaft kein Traum“ bleiben wird, davon sind nicht nur die Fachleute von GIZ China überzeugt.
Inhaltsverzeichnis ChinaContact 04/2014

Diese Ausgabe als PDF-Download kaufen:

€ 9,00 In den Warenkorb

Für diese Publikation ist ein Login notwendig. Diesen erhalten Sie durch Abschluss eines Abonnements.

ChinaContact 04/2014 – dena-Special: Energieeffizienz in China

ChinaContact 04/2014 – dena-Special: Energieeffizienz in China

Den Chinesen stinkt es inzwischen zum Himmel. Sie haben die Umweltverschmutzung satt, weshalb Ministerpräsident Li Keqiang auf der 2. Tagung des 12. NVK davon sprach, dass dem Umweltproblem nicht der Kampf, sondern der »Krieg« angesagt werden muss. Wirtschaftswachstum soll künftig nur von Wert sein, wenn gleichzeitig die Belastung der Umwelt zurückgefahren und die Energieeffizienz erhöht wird. Grund genug, dem Thema Energieeffizienz ein gemeinsam mit der Deutschen Energieagentur (dena) herausgegebenes Special zu widmen. Deutsches Know-how, deutsche Erfahrungen sind in China gefragt. Und aus der gemeinsamen Lösung der Probleme in China lassen sich auch Schlüsse ziehen, wie das eine oder andere in Deutschland noch besser gestaltet werden kann.

 

Zum Anfang springen 

Copyright © 1998 - 2014 owc.de | Impressum | AGB | Datenschutzerklärung