MUMBAI. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF SE investiert 150 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort in Indien. Die Konzerntochter BASF India Ltd. will in der Dahej Petroleum, Chemicals and Petrochemicals Investment Region (PCPIR) im westindischen Bundesstaat Gujarat einen Produktionskomplex für Polyurethanprodukte errichten. Am neuen Standort in Dahej stellt BASF künftig auch Tenside her, die vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Außerdem sind Anlagen zur Produktion von Polymerdispersionen für die Farb- und Papierherstellung geplant.
Die Produktion soll 2014 starten. Am Standort will BASF mehr als 250 Arbeitsplätze schaffen, die meisten davon in der Produktion.
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BASF baut neue Chemiefabrik in Indien
BASF verkauft Düngemittelsparte nach Russland
LUDWIGSHAFEN. Das russische Agrochemie-Unternehmen EuroChem übernimmt die in Antwerpen beheimatete Düngemittelsparte des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF. Auf die Transaktion hatten sich beide Unternehmen bereits Ende September letzten Jahres geeinigt, jetzt haben auch die zuständigen Wettbewerbsbehörden zugestimmt. Der Kaufpreis beträgt insgesamt rund 830 Millionen Euro, wovon zirka 130 Millionen Euro in den Jahren 2013 bis 2016 zu zahlen sind. BASF erwartet durch den Verkauf im ersten Quartal 2012 einen Vorsteuergewinn von voraussichtlich rund 600 Millionen Euro.
Der Verkauf umfasst Anlagen zur Herstellung von Düngemitteln wie Kalkammonsalpeter, Ammoniumnitrat, NPK-Dünger (Stickstoff-Phosphat-Kali) und Nitrophosphorsäure sowie drei zugehörige Salpetersäure-Anlagen. Diese Bereiche wurden in eine separate Gesellschaft ausgegliedert – die heutige EuroChem Antwerpen NV. Rund 330 Mitarbeiter wechseln in das neue Unternehmen. » weiterlesen
Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung
BERLIN. Die Rohstoffbeschaffung ist für deutsche Unternehmen in den zurückliegenden Jahren sehr viel komplexer und schwieriger geworden. Die Industrie befürchtet Engpässe und geht nun in die Offensive. Zwölf deutsche Konzerne haben mit dem Aufbau der „Allianz zur Rohstoffsicherung“ begonnnen und finanzieren deren Gründungsphase: Aurubis, BASF, Bayer, BMW, Chemetall, Daimler, Evonik Industries, Georgsmarienhütte Holding, Bosch, Stahl-Holding-Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie. „Wir arbeiten gemeinsam an dem Aufbau eines schlagkräftigen Unternehmens, das die Rohstoffsicherheit Deutschlands nachhaltig verbessern soll“, sagte Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ende Januar in Berlin am Rande eines ersten Treffens der Unterstützerunternehmen. „Die Allianz hat den Aufbau von Beteiligungen an Rohstoffprojekten zum Ziel, um so die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen langfristig zu verbessern. Sie steht weiteren Unternehmen offen“, so Grillo. » weiterlesen
BASF und Sinopec kündigen weitere Expansion an
NANJING. Die Chemiekonzerne BASF und Sinopec haben im Rahmen ihres 50:50-Joint-Ventures BASF-YPC Co. Ltd. Anfang Januar die in einer zweiten Investitionsphase erweiterten Anlagen ihres Petrochemiestandorts in Nanjing offiziell in Betrieb genommen. In die Erweiterung der Kapazitäten haben die Partner rund 1,4 Milliarden US-Dollar investiert.
BASF und Sinopec hatten im Dezember 2010 eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie gemeinsam die weitere Expansion der BASF-YPC mit neuen Investitionen von rund einer Milliarde Dollar vorantreiben wollen.
Der Standort in Nanjing wird noch weiter ausgebaut. Mitte 2012 will BASF-YPC mit dem Bau einer Anlage für Superabsorber mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen beginnen, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2014 geplant. Außerdem sollen unter anderem eine neue Acrylsäureanlage mit einer Kapazität von 160.000 Tonnen pro Jahr und eine Anlage für Butylacrylat entstehen.
Milliardenverträge in Berlin
BERLIN. Deutschland und China vertiefen ihre Zusammenarbeit. Anlässlich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen zu denen Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao mit 13 seiner Minister nach Berlin gekommen war, wurden zehn bilaterale Abkommen unterzeichnet – unter anderem eine Erklärung, die wechselseitige Investitionen erleichtern soll. Noch im Vorfeld der Konsultationen war Deutschland von chinesischer Seite zum bevorzugten Verbündeten in Europa ernannt worden. Auf der Pressekonferenz im Anschluss der Konsultationen konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel nur einige der zahlreichen gemeinsamen Projekte benennen, darunter die Gründung einer Plattform für Elektromobilität, Pläne im Bereich Wohnungsbau und Energieeffizienz, Kooperationen im Bereich Normung und Verbraucherschutz und die Einrichtung jeweils drei Modellregionen für die Zusammenarbeit in China und in Deutschland. Die Volksrepublik gab ein klares Bekenntnis zur Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei diesen Kooperationen ab. » weiterlesen



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