MÜNCHEN. Die polnisch-bayerischen Handelsbeziehungen entwickeln sich dynamisch. Aus diesem Grund hat die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) Mitte Mai ein Büro in München eingerichtet. Seinen Sitz hat es in den Räumlichkeiten der IHK für München und Oberbayern. Anlässlich der Eröffnung wies der Repräsentant der Deutschen Wirtschaft im Nachbarland, Michael Kern, auf die Bedeutung des polnischen Marktes insbesondere für den bayerischen Mittelstand hin. Die Handelsumsätze zwischen Polen und Bayern sind 2011 um über 20 Prozent auf fast neun Milliarden Euro gestiegen. Polen ist, gleich hinter Tschechien und Russland, der drittwichtigste Handelspartner Bayerns in Mittelosteuropa und belegt im Ranking der weltweiten Wirtschaftspartner des Freistaates den zwölften Platz.
Rund 2.500 bayerische Unternehmen unterhalten bereits Beziehungen mit Polen. Sie konzentrieren sich besonders auf die Bereiche Erneuerbare Energien, Umweltschutz und moderne Medizintechnik.
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AHK Polen eröffnet Büro in München
Bayerische Delegation zu Besuch in Astana und Almaty
ASTANA. Eine Unternehmensdelegation unter Leitung von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel besucht in dieser Woche Kasachstan. Während der Reise in die Hauptstadt Astana und das Wirtschaftszentrum Almaty sind Gespräche mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft geplant. Die Delegation umfasst Vertreter der IHK, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) und von bayerischen Unternehmen aus den Bereichen Bau und Infrastruktur, Rohstoffversorgung, Medizin und Lebensmittelverarbeitung.
In Astana werden Gespräche mit Regierungsvertretern im Vordergrund stehen, in Almaty geht es darum, Kontakte zur kasachischen Wirtschaft aufzubauen und zu stärken. „Wir wollen uns mit unseren Projekten aktiv in die vor Kurzem geschlossene deutsch-kasachische Technologie- und Rohstoffpartnerschaft einbringen“, sagte Hessel zum Auftakt der Reise Ende Februar. » weiterlesen
Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in China
KUNSHAN. Im Rahmen seines Chinabesuchs vom 31. Oktober bis zum 5. November nahm Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an der Eröffnung der „Startup Factory“ in Kunshan teil. Die Stadt Kunshan liegt 40 Kilometer westlich von Shanghai. „Die ‚Startup Factory’ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen einen leichten Einstieg in den chinesischen Markt. Zulieferer können hier mit geringen Investitionen ihre Produktion aufbauen“, erklärte Zeil. Im Beisein des Wirtschaftsministers eröffneten unter anderen die bayerischen Unternehmen Sturm, Hamberger, MIAS, Berger und SKZ ihre Niederlassungen in Kunshan.
Zeil nutzt die Reise auch für politische Gespräche, um die Beziehungen zu der Provinz Guangdong weiter zu vertiefen. Mit einem Anteil von rund 26 Prozent am chinesischen Außenhandelsvolumen und rund 19 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in China ist Guangdong die wirtschaftlich stärkste Provinz der Volksrepublik. Sie erwirtschaftet mehr als elf Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. » weiterlesen
Russischer Energieschub für Bayern
MOSKAU/BERLIN. Bayern und Russland wollen in Energiefragen enger zusammenarbeiten. Darauf verständigten sich der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil und der Energieminister der Russischen Föderation, Sergej Schmatko, vergangenen Donnerstag in Moskau. Im Umfeld der deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hannover Mitte Juli wollen beide Politiker eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnen. Russland sei seit langem ein wichtiger und verlässlicher Partner Deutschlands und Bayerns bei der Gasversorgung, erklärte Zeil. „Mit der Energiewende wird die Bedeutung dieser Partnerschaft noch wachsen, weil die wegfallende Kernkraft zu einem großen Teil durch moderne Gaskraftwerke ersetzt werden muss.“ Der Wirtschaftsminister lud Russland ein, sich am Bau von zusätzlichen Gaskraftwerken in Bayern zu beteiligen. Beide Seiten betonten, dass bei der Vertiefung der Zusammenarbeit langfristige Gaslieferverträge zu fairen Konditionen eine genauso wichtige Rolle spielen wie die Strom- und Wärmeerzeugung. » weiterlesen
Medizindelegation aus Kasachstan zu Besuch in Bayern
MÜNCHEN. Anlässlich des kasachischen Investitionsprogramms „Bau von 100 Schulen und 100 Krankenhäusern“ sowie eines weiteren Regierungsprogramms zur „Entwicklung des Gesundheitswesens 2011 bis 2015“ war Anfang Juni eine Delegation von 14 kasachischen Fach- und Führungskräften aus dem Gesundheitswesen zu Besuch in Bayern. Im Rahmen des internationalen Weiterbildungsprogramms „Bayern – Fit for Partnership“ (BFP) besichtigte die Delegation bayrische Firmen sowie öffentliche und private Kliniken und nahm an Präsentationen und Kooperationsveranstaltungen teil. Inhaltlich reichte das Interesse von Klinikplanung über Medizintechnik bis zu Verbrauchsmaterial in Arztpraxen und Krankenhäusern. » weiterlesen



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