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Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung

Auch Europas größter Kupferproduzent, die Hamburger Aurubis AG, ist am Aufbau der Rohstoffallianz beteiligt. © Aurubis

Auch Europas größter Kupferproduzent, die Aurubis AG, ist beteiligt. © Aurubis

BERLIN. Die Rohstoffbeschaffung ist für deutsche Unternehmen in den zurückliegenden Jahren sehr viel komplexer und schwieriger geworden. Die Industrie befürchtet Engpässe und geht nun in die Offensive. Zwölf deutsche Konzerne haben mit dem Aufbau der „Allianz zur Rohstoffsicherung“ begonnnen und finanzieren deren Gründungsphase: Aurubis, BASF, Bayer, BMW, Chemetall, Daimler, Evonik Industries, Georgsmarienhütte Holding, Bosch, Stahl-Holding-Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie. „Wir arbeiten gemeinsam an dem Aufbau eines schlagkräftigen Unternehmens, das die Rohstoffsicherheit Deutschlands nachhaltig verbessern soll“, sagte Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ende Januar in Berlin am Rande eines ersten Treffens der Unterstützerunternehmen. „Die Allianz hat den Aufbau von Beteiligungen an Rohstoffprojekten zum Ziel, um so die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen langfristig zu verbessern. Sie steht weiteren Unternehmen offen“, so Grillo. » weiterlesen

Erste U-Bahn Kasachstans geht in Almaty in Betrieb

Die Almatiner U-Bahn in der Station Rajymbek Batyr. © OWC

Die Almatiner U-Bahn in der Station Rajymbek Batyr. © OWC

ALMATY. Nach langjähriger Planung wurde am 1. Dezember – anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung – die U-Bahn in der größten kasachischen Stadt Almaty eingeweiht. Mit dem Bau der ersten U-Bahn Kasachstans war bereits im Jahr 1988 – vor dem Ende der Sowjetunion – begonnen worden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion stand das Projekt bis zum Jahr 2004 still. Dann rollten in Almaty wieder die Bagger.
Sieben Züge mit insgesamt 28 Elektrotriebwagen des südkoreanischen Herstellers Hyundai Rotem werden den ersten, 8,5 Kilometer langen Teilabschnitt mit sieben U-Bahn-Stationen bedienen und täglich rund 300.000 Passagiere transportieren. An den Tunnelbohrungen war die Herrenknecht AG aus Schwanau beteiligt. Deren Tunnelvortriebsmaschinen bohrten sich von 2006 bis 2008 durch den Almatyner Untergrund. Belüftet wird alles mit 29 Ventilatoren der österreichischen Firma BSH-International Luft + Klima-Geräte GmbH. Die Videotechnik zur Überwachung in den U-Bahnhöfen kommt von der Bosch Sicherheitssysteme GmbH mit Sitz in Grasbrunn. » weiterlesen

Bosch plant neue Fabrik in Chennai

Bosch forscht auch in Deutschland für den indischen Markt © Bosch

Bosch forscht auch in Deutschland für den indischen Markt © Bosch

CHENNAI. Im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens erneuert die Bosch-Gruppe ihr Bekenntnis zum Produktionsstandort Indien: In den Jahren zwischen 2011 und 2013 wird Bosch rund 400 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterungen seiner Betriebsstätten, in die weitere Diversifizierung seiner Geschäftstätigkeiten sowie in Forschung und Entwicklung investieren.
Teil des Investitionspaketes ist der Bau einer neuen Fabrik für Elektroantriebe in Chennai, die bereits im kommenden Jahr mit ihrer Produktion beginnen soll. Eine Investition in die Zukunft ist die Entwicklung einer Software zur Steuerung einer elektronischen Kraftübertragung für Benzin- und Dieselmotoren in Hybridfahrzeugen. Für diese Herausforderung zur Senkung von Kohlendioxidemissionen in der elektronischen Kraftübertragung wird Bosch in Bangalore und Coimbatore insgesamt mehr als 800 neue Mitarbeiter einstellen. » weiterlesen

 

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