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Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung

Auch Europas größter Kupferproduzent, die Hamburger Aurubis AG, ist am Aufbau der Rohstoffallianz beteiligt. © Aurubis

Auch Europas größter Kupferproduzent, die Aurubis AG, ist beteiligt. © Aurubis

BERLIN. Die Rohstoffbeschaffung ist für deutsche Unternehmen in den zurückliegenden Jahren sehr viel komplexer und schwieriger geworden. Die Industrie befürchtet Engpässe und geht nun in die Offensive. Zwölf deutsche Konzerne haben mit dem Aufbau der „Allianz zur Rohstoffsicherung“ begonnnen und finanzieren deren Gründungsphase: Aurubis, BASF, Bayer, BMW, Chemetall, Daimler, Evonik Industries, Georgsmarienhütte Holding, Bosch, Stahl-Holding-Saar, ThyssenKrupp und Wacker Chemie. „Wir arbeiten gemeinsam an dem Aufbau eines schlagkräftigen Unternehmens, das die Rohstoffsicherheit Deutschlands nachhaltig verbessern soll“, sagte Ulrich Grillo, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ende Januar in Berlin am Rande eines ersten Treffens der Unterstützerunternehmen. „Die Allianz hat den Aufbau von Beteiligungen an Rohstoffprojekten zum Ziel, um so die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen langfristig zu verbessern. Sie steht weiteren Unternehmen offen“, so Grillo. » weiterlesen

E.ON Russia startet neuen Kraftwerksblock in Jajwa

Die Anlagen des neuen Blocks stammen von Siemens © E.ON Russia

Die Anlagen des neuen Blocks stammen von Siemens © E.ON Russia

ESSEN/JAJWA. E.ON Russia nahm Ende September einen neuen Gas- und Dampfkraftwerksblock (GuD) im Kraftwerk Jajwa in der Region Perm in Betrieb. Der neue Block habe eine Gesamtkapazität von 400 Megawatt, der Wirkungsgrad liege bei 56,6 Prozent, teilte das deutsche Energieunternehmen mit. Die Anlagen stammen aus der Produktion des deutschen Siemens-Konzerns.
Mit dieser Inbetriebnahme ist die im Investitionsprogramm vorgesehene Errichtung von Kombikraftwerken abgeschlossen. Insgesamt habe E.ON Russia GuD-Kraftwerke mit einem Gesamtvolumen von 1.600 Megawatt ans Netz angeschlossen, sagte Sergej Tazin, Vorsitzender des Direktorenrates, bei der Eröffnungszeremonie – im Kraftwerk Shatura, im Kraftwerk GRES-2 in Surgut und im Kraftwerk Jajwa. Die Gesamtkosten des Investitionsprogramms belaufen sich auf 2,8 Milliarden Euro. Es umfasst neben vier neuen GuD-Blöcken auch einen neuen Dampfkraftwerksblock mit 800 Megawatt im Kraftwerk Beresowskaja, dessen Bau bereits begonnen hat.

 

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