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Hohe Erwartungen an die Brücke von Zhuhai

Durch die neue Brücke soll aus dem beschaulichen Ort ein Verkehrsknotenpunkt werden © Wikipedia/Mac9

Durch die neue Brücke soll aus dem beschaulichen Ort ein Verkehrsknotenpunkt werden © Wikipedia/Mac9

Sie ist eines der größten Infrastrukturvorhaben am Dreieck zwischen Hongkong, Macao und Zhuhai. In vier Jahren soll die etwa 50 Kilometer lange Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke eingeweiht werden. Das im westlichen Perlflussdelta gelegene Zhuhai verbindet mit der Brücke die Erwartung, als logistisches Tor in den Südwesten Chinas eine noch größere Rolle spielen zu können. Um dann endgültig aus dem „Dornröschenschlaf“ zu erwachen. Denn anders als Shenzhen, die an Hongkong angrenzende Sonderwirtschaftszone, hat die Macao gegenüberliegende Sonderwirtschaftszone Zhuhai in den ersten Jahrzehnten der Reform- und Öffnungspolitik weniger dynamische Zeiten erlebt. Die Stadt ist idyllisch und gleicht eher einem Urlaubsparadies als einer boomenden Wirtschaftsmetropole. Die Deutsche Handelskammer in Südchina bezweifelt, dass Zhuhai für das westliche Perlflussdelta einmal das werden kann, was die Region von Kanton über Dongguan bis Shenzhen am östlichen Deltaufer heute ist. » weiterlesen

Shenzhen definiert Hightech neu

Shenzhen, in der Provinz Guangdong, ist nur einen Steinwurf von Hongkong entfernt © OWC

Shenzhen: nur ein Steinwurf von Hongkong © OWC

Groß geworden ist die südchinesische Sonderwirtschaftszone an der Grenze zu Hongkong durch hochtechnologische Massenfertigung, insbesondere für die Global Player der internationalen Elektronikindustrie. Spätestens mit der Verabschiedung des laufenden Fünfjahresprogramms stehen in Shenzhen aber die Zeichen auf Strukturwandel: Statt Massenproduktion sollen Innovation und höhere Wertschöpfung die Wirtschaft der Stadt prägen. Unser Standortporträt beschreibt, was Shenzhen sich vorgenommen hat, und wie es seine Ziele erreichen will. » weiterlesen

Deutsche und Chinesen wollen Städteentwicklung gemeinsam angehen

Angela Merkel auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum in Kanton. © Bundesregierung/Kugler

Merkel auf dem Wirtschaftsforum in Kanton. © Bundesregierung/Kugler

KANTON. Urbane Entwicklung für Mensch und Umwelt verträglich zu gestalten ist die Herausforderung der Zukunft. Deutschland und China haben in diesem Bereich großes Potenzial für künftige Kooperationen, so der Tenor auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum 2012, das heute in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kanton stattfand. Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, hob in seiner Ansprache hervor, dass Deutschland und China starke Industrie- und Exportnationen sowie wichtige Wirtschaftspartner sind. Die Stärke der Partnerschaft zeige sich auch darin, dass beide Länder globale Herausforderungen, wie die Entwicklung von Megastädten gemeinsam anpacken. Dabei gehe es darum, mit nachhaltigen, ressourceneffizienten und klimaschonenden Technologien die künftige urbane Entwicklung zu sichern. Immerhin lebten schon heute mehr als 50 Prozent der chinesischen Bevölkerung in Städten. Urbanisierung sei ein globaler Trend, Lösungen für die Stadtentwicklung müssten gemeinsam gefunden und in die Tat umgesetzt werden. » weiterlesen

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in China

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

KUNSHAN. Im Rahmen seines Chinabesuchs vom 31. Oktober bis zum 5. November nahm Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an der Eröffnung der „Startup Factory“ in Kunshan teil. Die Stadt Kunshan liegt 40 Kilometer westlich von Shanghai. „Die ‚Startup Factory’ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen einen leichten Einstieg in den chinesischen Markt. Zulieferer können hier mit geringen Investitionen ihre Produktion aufbauen“, erklärte Zeil. Im Beisein des Wirtschaftsministers eröffneten unter anderen die bayerischen Unternehmen Sturm, Hamberger, MIAS, Berger und SKZ ihre Niederlassungen in Kunshan.
Zeil nutzt die Reise auch für politische Gespräche, um die Beziehungen zu der Provinz Guangdong weiter zu vertiefen. Mit einem Anteil von rund 26 Prozent am chinesischen Außenhandelsvolumen und rund 19 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in China ist Guangdong die wirtschaftlich stärkste Provinz der Volksrepublik. Sie erwirtschaftet mehr als elf Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. » weiterlesen

Nestlé will Mehrheit an chinesischem Süßwarenhersteller

Nestléchef Bulcke im konzerneigenen F&E-Zentrum in Peking © Nestlé

Nestléchef Bulcke im konzerneigenen F&E-Zentrum in Peking © Nestlé

VEVEY. Nestlé strebt die Mehrheit an dem chinesischem Süßwarenhersteller Hsu Fu Chin an. Mit der Firmengründerfamilie Hsu, die derzeit 56,5 Prozent hält, einigte sich der Schweizer Lebensmittelkonzern Mitte Juli auf die Übernahme von 16,5 Prozent, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zuvor will Nestlé von anderen Aktionärsgruppen, darunter die Beteiligungsgesellschaft Baring Private Equity, 43,5 Prozent kaufen. Zusagen darüber lägen zum Teil schon vor. Wenn die Schweizer ihr Aktienpaket auf 60 Prozent aufgestockt haben, soll Hsu Fu Chin dann das Börsenparkett in Singapur verlassen. Insgesamt rechnet Nestlé mit Übernahmekosten von 1,7 Milliarden US-Dollar.
16.000 Angestellte arbeiten für Hsu Fu Chi in der südchinesischen Provinz Guangdong. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen mit Süß- und Salzgebäck, Kuchen und traditionellen chinesischen Snacks einen Umsatz von knapp 800 Millionen US-Dollar. Nestlé, das bereits über 23 Produktionsstätten in China verfügt, sieht in Hsu Fu Chin eine Ergänzung zum eigenen Portfolio, das vorwiegend aus Wasser, Kaffee- und Milchprodukten besteht.

 

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