ST. PETERSBURG. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) will die Barrieren für den Handel innerhalb der Gemeinschaft beseitigen. Dazu haben acht der elf Mitgliedstaaten Mitte Oktober bei einem Treffen der GUS-Regierungschefs in St. Petersburg ein Freihandelsabkommen abgeschlossen: Russland, Ukraine, Belarus, Kasachstan, Armenien, Kirgisistan, Moldawien und Tadschikistan einigten sich auf den Verzicht auf Ein- und Ausfuhrzölle für verschiedene Güter.
Die übrigen drei GUS-Länder – Usbekistan, Aserbaidschan und Turkmenistan – unterzeichneten das Abkommen zunächst nicht. Sie wollen sich bis Jahresende entscheiden, ob sie der Freihandelszone beitreten, berichtete RIA Novosti.
Bereits 1994 hatte die GUS-Mitgliedsländer einen Vertrag über eine Freihandelszone unterzeichnet. Aber das Dokument wurde von mehreren Ländern, darunter von Russland, nicht ratifiziert und trat nie in Kraft. An dem neuen Dokument wurde Russlands Premier Wladimir Putin zufolge zehn Jahre lang gearbeitet.



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