ALMATY. Nach langjähriger Planung wurde am 1. Dezember – anlässlich der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung – die U-Bahn in der größten kasachischen Stadt Almaty eingeweiht. Mit dem Bau der ersten U-Bahn Kasachstans war bereits im Jahr 1988 – vor dem Ende der Sowjetunion – begonnen worden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion stand das Projekt bis zum Jahr 2004 still. Dann rollten in Almaty wieder die Bagger.
Sieben Züge mit insgesamt 28 Elektrotriebwagen des südkoreanischen Herstellers Hyundai Rotem werden den ersten, 8,5 Kilometer langen Teilabschnitt mit sieben U-Bahn-Stationen bedienen und täglich rund 300.000 Passagiere transportieren. An den Tunnelbohrungen war die Herrenknecht AG aus Schwanau beteiligt. Deren Tunnelvortriebsmaschinen bohrten sich von 2006 bis 2008 durch den Almatyner Untergrund. Belüftet wird alles mit 29 Ventilatoren der österreichischen Firma BSH-International Luft + Klima-Geräte GmbH. Die Videotechnik zur Überwachung in den U-Bahnhöfen kommt von der Bosch Sicherheitssysteme GmbH mit Sitz in Grasbrunn. » weiterlesen



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