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Linde-Anlage für Chemiepark in Jilin

Wasserstoff-Anlage von Linde © Linde

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MÜNCHEN. Der Technologiekonzern Lindep wird im Jilin Chemical Industrial Park (JCIP) im Nordosten Chinas eine neue Wasserstoff-Anlage errichten, betreiben und hierfür in einem ersten Schritt rund 42 Millionen Euro investieren.
Die neue Anlage wird voraussichtlich Ende 2013 in Betrieb gehen und soll dann mehrere Unternehmen an diesem integrierten Chemie-Verbundstandort mit hochreinem Wasserstoff versorgen. Hierzu gehören die Produktionsstätten des Essener Chemiekonzerns Evonik Industries und Jishen, ein Joint Venture der PetroChina Jilin Beifang Chemical Group und der Jilin Shenhua Group.
Die neue Wasserstoff-Anlage basiert auf dem Verfahren der Erdgas-Dampfreformierung (Steam methane reforming; SMR) und wird über eine Produktionskapazität von 25.000 Normkubikmeter Wasserstoff pro Stunde verfügen. Lindes Engineering Division wird die Anlage errichten, die Gases Division des Unternehmens tritt als Betreiber auf. Hierfür wird Linde eine eigene Tochtergesellschaft, Linde Gases Jilin, gründen, die auch den weiteren Ausbau der Gaseversorgungsinfrastruktur im und um den JCIP-Chemiepark vorantreiben soll.
Linde ist in China zurzeit mit rund 50 eigenen Tochtergesellschaften und Joint Ventures sowie 150 Anlagenstandorten in den Industriezentren des Landes vertreten und beschäftigt dort knapp 4.000 Mitarbeiter.

Startschuss für deutsch-chinesische Industriezone

Modell des Sino-German ECO-Parks Qingdao © sino-german-eco-park.com

Modell des Sino-German ECO-Parks Qingdao © sino-german-eco-park.com

QINGDAO. Die Unternehmensberatung Far Eastern Consulting mit Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein hat im November einen Fünf-Jahres-Kooperationsvertrag mit der Entwicklungszone Qingdao in der Provinz Shandong unterzeichnet und erhielt damit den Zuschlag zur exklusiven Projektkoordination und Vertretung des „Sino-German ECO-Parks Qingdao“ in Deutschland.
Das privatwirtschaftliche Projekt wird von China und Deutschland politisch unterstützt und soll als Pilotprojekt in den Bereichen der erneuerbaren Energien, der energieeffizienten und wassereffizienten Gebäudetechnik, der innovativen Ver- und Entsorgungssysteme und der Elektromobilität Beispiel sein und Ausstrahlung auf andere schnell wachsende Städte in China haben. Die Grundsteinlegung fand Anfang Dezember in Qingdao statt.
Die politische Begleitung übernehmen das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) sowie das chinesische Ministry of Commerce (MofCOM). Das Ministry of Commerce und die Stadtregierung Qingdao haben hierfür ein etwa zehn Quadratkilometer großes Areal innerhalb der Entwicklungszone Qingdao zur Verfügung gestellt. Die Masterplanung übernimmt das Architekturbüro Gerkan, Marg & Partner (GMP), Hamburg/Berlin.

 

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