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Hongkong zeigt sich erholt

Mit den Wirtschaftskennzahlen verbessert sich auch der Lebensstandard in Hongkong © gov.hk

Mit den Wirtschaftszahlen verbessert sich auch der Lebensstandard © gov.hk

WASHINGTON. Hongkong hat sich von den Folgen der globalen Finanzkrise erholt. Laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die Sonderverwaltungszone in diesem Jahr um 5,75 Prozent wachsen. 2012 könnte das Bruttoinlandsprodukt um vier Prozent steigen. Für den Aufschwung machen die IWF-Experten in ihrer jüngsten Untersuchung die gezielten politischen Anstrengungen, das flexible Wirtschaftssystem Hongkongs und die positiven Einflüsse des chinesischen Festlands verantwortlich.
Auch der Lebensstandard der Bewohner habe sich verbessert. Die Realeinkommen sind gestiegen, die Arbeitslosigkeit auf ein sehr niedriges Niveau gefallen. Besorgniserregend sei allerdings die Inflation. Der Anstieg der Lebensmittel- und Immobilienpreise führt zu einer Erhöhung der Lebenshaltungskosten. Ende des Jahres rechnet der IWF mit einer Inflation von 5,5 Prozent. Im kommenden Jahr soll die Rate zwischen vier und fünf Prozent liegen.

Internationale Institute erhöhen BIP-Prognose

BIP-Wachstum in Kasachstan *Schätzung, Quelle: IWF

BIP-Wachstum in Kasachstan *Schätzung, Quelle: IWF

WASHINGTON, D.C. Während der Internationale Währungsfonds (IWF) derzeit besorgt auf die Eurozone blickt, berichtet er vergleichsweise zuversichtlich aus Zentralasien: In dem vergangene Woche vom IWF veröffentlichten Regional Economic Outlook Middle East and Central Asia wurde die Wachstumsprognose für Kasachstan für 2011 von 5,9 Prozent auf 6,5 Prozent deutlich nach oben korrigiert. Hohe Öl- und Gaspreise, eine Rekordernte von über 29 Millionen Tonnen Getreide und die anhaltenden öffentlichen Ausgaben stimmen die Analysten in Washington optimistisch, wenngleich deren Prognose noch unter den Erwartungen der kasachischen Regierung liegt, die 2011 mit einem Wirtschaftswachstum von sieben Prozent rechnet.
Überzeugt von der wirtschaftlichen Stabilität des Landes zeigt sich auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). „Kasachstan kann eine neue Krisenwelle leicht überwinden“, sagte Nienke Oomes, Chefökonomin der EBRD für Zentralasien, auf dem Kasachischen Wirtschaftsforum, das Ende Oktober in London stattfand. In Kasachstans Finanzsystem, das mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert war und ist, werde mittlerweile ein effizientes Anti-Krisen-Programm umgesetzt, so Oomes weiter. Die kürzlich veröffentlichten Regional Economic Prospects der EBRD gehen wie die kasachische Regierung 2011 von einem Wirtschaftswachstum von sieben Prozent aus, erwarten für 2012 angesichts eines sinkenden Ölpreises jedoch eine Verlangsamung auf sechs Prozent. Die Unterstützung des Bankensystems zeige dem Bericht zufolge Wirkung. Das Kreditwachstum sei im August im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent angestiegen – zu einem großen Teil durch staatlich subventionierte Kreditprogramme. » weiterlesen

Chinas Finanzsektor ist robust

Kreditrisiko ist größte Herausforderung © OWC

Kreditrisiko ist größte Herausforderung © OWC

WASHINGTON. Die chinesischen Banken erfreuen sich einer robusten Kapitaldecke und angemessener Rentabilität. Zu diesem Schluss kommt der jüngste Country Report des Internationalen Währungsfonds über Chinas Finanzsektor. Die IWF-Analysten stellen fest, dass die globale Finanzkrise nur einen geringen Einfluss auf die lokalen Banken hatte. Das Kreditrisiko stelle die größte Herausforderung da. Der Druck hier ist substantiellen Veränderungen auf dem Immobilienmarkt und dem Ende des Casino-Booms geschuldet.

Erholung gewinnt an Dynamik

In Astana stehen die Zeichen auf Aufschwung © OWC

In Astana stehen die Zeichen auf Aufschwung © OWC

WASHINGHTON/ASTANA. Der Aufschwung Kasachstans nach der Krise hat an Geschwindigkeit gewonnen hat, stellt der soeben erschienene Länderreport des Internationalen Währungsfonds fest. Die Stellung der zentralasiatischen Republik in der Welt und ihre finanzpolitische Situation zeigen sich gestärkt durch die Erholung der Rohstoffpreise. Höhere Zuflüsse aus dem Ausland führten zur Werterhöhung des Tenge, aber die Zentralbank begrenzt den weiteren Aufstieg der Nationalwährung. Der Bankensektor ist weiter belastet durch Problemkredite. Mit den steigenden Nahrungsmittelpreisen erhöht sich die Inflation. Unterstützt durch günstige Handelsbedingungen sind die wirtschaftlichen Aussichten dennoch vielversprechend. Die Risiken liegen in plötzlichen Veränderungen der äußeren Bedingungen und einer möglichen weiteren Verschlechterung des Finanzsystems.

 

Der Einfluss des Wechselkurses auf den Arbeitsmarkt

Besonders in exportorientierten Sektoren beeinflusst der Wechselkurs den Arbeitsmarkt © Tognum

Besonders in exportorientierten Sektoren beeinflusst der Wechselkurs den Arbeitsmarkt © Tognum

WASHINGTON/PEKING. Das neue IWF-Papier „The Real Exchange Rate and Employment in China“ untersucht die Auswirkungen des Wechselkurses auf die chinesischen Arbeitsverhältnisse von 1980 bis 2008. Wie verändern sich Beschäftigungsverhältnisse in Reaktion auf reallokative Schocks? In offenen Volkswirtschaften spielt der Wechselkurs eine sehr bedeutende Rolle bei der Profitabilität von Sektoren, die für den Export oder den heimischen Markt arbeiten, beziehungsweise bei ihrer Arbeit auf Rohstoffe von außen oder innen angewiesen sind. Bei der Analyse, welchen Einfluss die Wechselkursschwankungen der vergangenen 20 Jahre auf den Arbeitsmarkt hatten, kommen die Analysten zu dem Schluss, dass die Gehälter sich zunächst in allen Sektoren real aufgewertet haben. Besonders deutlich ist dieser Effekt allerdings in Regionen mit einer höheren Export-Orientierung.
Das Papier sammelt wichtige Erkenntnisse für die Veränderung des chinesischen Arbeitsmarktes, sollte der RMB in die Zukunft stärker werden.

 

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