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BASF baut neue Chemiefabrik in Indien

Gegenwärtig stellt BASF Dispersionen in der südindischen Hafenstadt Mangalore her. © BASF

Gegenwärtig stellt BASF Dispersionen in der südindischen Hafenstadt Mangalore her. © BASF

MUMBAI. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF SE investiert 150 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort in Indien. Die Konzerntochter BASF India Ltd. will in der Dahej Petroleum, Chemicals and Petrochemicals Investment Region (PCPIR) im westindischen Bundesstaat Gujarat einen Produktionskomplex für Polyurethanprodukte errichten. Am neuen Standort in Dahej stellt BASF künftig auch Tenside her, die vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Außerdem sind Anlagen zur Produktion von Polymerdispersionen für die Farb- und Papierherstellung geplant.
Die Produktion soll 2014 starten. Am Standort will BASF mehr als 250 Arbeitsplätze schaffen, die meisten davon in der Produktion.

Übernahme aus indischer Hand

Automobilkomponentenproduktion im Eisenwerk Erla © Eisenwerk Erla

Automobilkomponentenproduktion im Eisenwerk Erla © Eisenwerk Erla

BANGALORE. Die Dynamatic-Gruppe aus Bangalore hat in einem rein indischen Geschäft die Eisenwerke Erla GmbH von der Sanmar-Gruppe aus Chennai übernommen. Damit bleibt die mit 630 Jahren älteste noch produzierende Eisengießerei Deutschlands, die 1994 privatisiert und 2007 von der Sanmar-Gruppe akquiriert wurde, weiterhin in indischer Hand. Sie hat sich zu einer der modernsten Gießereien Europas entwickelt, die heute ein gefragter Partner für den Fahrzeug- und Maschinenbau ist.
Mit der Dynamatic-Gruppe erhält die Eisenwerke Erla GmbH einen fachlich sehr versierten Eigentümer. Das indische Unternehmen ist Komponentenlieferant für Airbus, Ford und Hyundai. Unter dem Namen JKM Erla Automotive wird das Eisenwerk als 100-prozentige Tochtergesellschaft der indischen Gruppe weitergeführt, Organisation und Leitungsstrukturen der Gießerei in Erla, die rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, bleiben unangetastet. » weiterlesen

Rekordergebnis und neue Produktionsstätte

Die Freudenberg-Gruppe ist in Indien mit 27 Standorten vertreten © Freudenberg

Die Freudenberg-Gruppe ist in Indien mit 27 Standorten vertreten © Freudenberg

WEINHEIM. Die Unternehmensgruppe Freudenberg hat im Geschäftsjahr 2010 neue Rekordzahlen in Indien erreicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 42 Prozent auf umgerechnet mehr als zwölf Millionen Euro. Dieser Aufwärtstrend setzte sich im ersten Quartal 2011 mit einer weiteren Umsatzsteigerung um 25 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum fort. Damit zählen die indischen Gruppen-Unternehmen, die gemeinsam mittlerweile mehr als 2.500 Mitarbeiter beschäftigen, wie bereits in den vergangenen Jahren zu den Wachstumstreibern bei Freudenberg.
Im vergangenen Jahr sind die Indien-Aktivitäten verschiedener Gruppenunternehmen mit Investitionen von umgerechnet insgesamt mehr als 800.000 Euro kontinuierlich ausgebaut worden. Zu den größten Investitionen zählten die neue Produktion des Teilkonzerns EagleBurgmann in Pune sowie die Standorterweiterungen der Unternehmen Chem-Trend und Klüber im südindischen Mysore. Unternehmen der Freudenberg-Gruppe sind in Indien mit 27 Standorten in zehn Städten vertreten. » weiterlesen

 

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