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Bonduelle plant Übernahme in Krasnodar

Schon seit 2004 betreiben die Franzosen ein Werk in Timaschewsk im Gebiet Krasnodar © Bonduelle

Schon seit 2004 betreiben die Franzosen ein Werk in Timaschewsk im Gebiet Krasnodar © Bonduelle

PARIS. Der französische Gemüseverarbeiter Bonduelle will im Rahmen seiner geplanten Internationalisierung seine Präsenz in Russland stärken. Zwar wollte man ursprünglich in der Ukraine expandieren, doch nun habe sich in Russland die Übernahme einer Anlage der französischen Genossenschaftsgruppe Cecap angeboten, erläuterte Firmenchef Christophe Bonduelle anlässlich der Vorlage des Betriebsergebnisses für das Geschäftsjahr 2010/11 Ende Oktober vor Journalisten in Paris.
Bonduelle ist in Mittel- und Osteuropa bereits seit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre präsent. Wertmäßig sei das Familienunternehmen bereits mit einem Marktanteil von annähernd 30 Prozent in Russland präsent, so der Firmenchef. In der Nähe der südrussischen Stadt Krasnodar betreibt Bonduelle eine Konservenfabrik – unweit der Anlagen von Cecap.

DPU investiert in Solarmodulproduktion in Krasnodar

Am Bau der Produktionsstätte sollen vor allem Berliner Unternehmen beteiligt sein © DPU

Am Bau der Produktionsstätte sollen vor allem Berliner Unternehmen beteiligt sein © DPU

SOTSCHI. Die Berliner DPU Investment GmbH plant gemeinsam mit dem Moskauer Technologieunternehmen Kvant die Produktion von polykristallinen Solarzellen und Photovoltaik-Modulen in Südrussland. Ende letzter Woche wurde auf dem Internationalen Investment-Forum in Sotschi eine entsprechende Investitionsvereinbarung über den Bau der Produktionsanlagen bei Dinskaja in der Region Krasnodar unterzeichnet.
Den Angaben von DPU zufolge soll das Werk mit rund 300 Mitarbeitern jährlich 600.000 Photovoltaik-Module mit einer Kapazität von insgesamt 120 Megawatt fertigen. Die geplanten Investitionen belaufen sich demnach auf mehr als 100 Millionen Euro.
DPU kooperiert seit 2009 mit dem Unternehmen Kvant, das bereits seit über 50 Jahren PV-Module für die Raumfahrt entwickelt und produziert. Zur Vorbereitung des Projekts in der Region Krasnodar installierten die Partner als Referenz eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Raumfahrtmuseums in Moskau.

Deutscher Energieversorger baut Kraftwerk in Krasnodar

3D-Entwurf des Kraftwerks in Stawropol © KEHAG

3D-Entwurf des Kraftwerks in Stawropol © KEHAG

BERLIN/OLDENBURG/KRASNODAR. Die deutsche Energieindustrie engagiert sich zunehmend bei der Stromproduktion in Russland. In Krasnodar unterzeichnete der Energieversorger KEHAG International AG vergangene Woche ein Rahmenabkommen über den Bau eines Kraftwerkes in der südrussischen Region. Es ist das vierte Projekt dieser Art, das die für das internationale Geschäft zuständige Tochtergesellschaft der Kasseler KEHAG AG in Russland plant.
Das Unternehmen mit Sitz in Oldenburg will auf dem Gelände eines alten Klärwerks in Timaschewsk ein Blockheizkraftwerk mit 86 Megawatt Leistung errichten und betreiben. Bei 150 Millionen Euro liegt das Investitionsvolumen, verkündete die Gebietsverwaltung in Krasnodar Ende August. KEHAG-Vorstandsmitglied Gerhard Klein bestätigt das. „Wir entwickeln und finanzieren das Projekt – mit Unterstützung der Landesbank Berlin“, sagt Klein. Dafür wird eine Projektgesellschaft gegründet, die im Anschluss auch den Betrieb übernimmt. Die Technik, 20 Motoren à 4,3 Megawatt, kommt von den Motorenwerken Mannheim. Für den Bau werden lokale Unternehmen verpflichtet. » weiterlesen

Siemens stattet Tankterminal Taman aus

Das Tankterminal auf Taman bekommt ein Siemens-Managementsystem © OTEKO

Das Tankterminal auf Taman bekommt ein Siemens-Managementsystem © OTEKO

ERLANGEN. Die Siemens S.A. Belgien installiert derzeit ein neues Managementsystem für das Tanklager auf der Halbinsel Taman in der Region Krasnodar, erklärte der deutsche Multikonzern Anfang August. Auftraggeber sei das Transportunternehmen OTEKO, das das Manufacturing Execution System (MES) zur Verwaltung und Organisation der betrieblichen Abläufe im Tankterminal einsetzen will. Die Inbetriebnahme des MES ist für die zweite Jahreshälfte 2011 geplant.
Um Exportmöglichkeiten für Flüssiggas im Süden Russlands bereitzustellen, errichtet OTEKO zurzeit eine große Umschlaganlage für flüssige Kohlenwasserstoffe an der Schwarzmeerküste. Von den neuen Tankterminals sollen jährlich etwa 9,5 Millionen Tonnen Erd- und Heizöl sowie eine Million Tonnen Flüssiggas, die über Güterzüge im Terminal ankommen, auf Schiffe umgeladen werden. Siemens Russland nimmt die Elektro- und Automatisierungstechnik der neuen Tankanlagen in Betrieb. Um die Leistung des Tankterminals zu erhöhen, hat das OTEKO zusätzlich den Auftrag erteilt, das Siemens-Terminal-Automation-System Sitas IT zu installieren.

 

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