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Archiv

Kasachstan bestellt acht weitere Eurocopter

Der EC145 für medizinische Rettungsflüge. © Eurocopter/ C. Abarr

Der EC145 für medizinische Rettungsflüge. © Eurocopter/ C. Abarr

ASTANA. Die kasachische Regierung hat acht weitere Hubschrauber vom Typ EC145 beim deutsch-französisch-spanischen Luftfahrtkonzern Eurocopter bestellt. Das Geschäft ist Bestandteil eines Rahmenvertrags, der den Kauf von 45 dieser Mehrzweckhubschrauber vorsieht. Die Maschinen werden vom Joint Venture Eurocopter Kazakhstan Engineering direkt in Kasachstan montiert. Bis 2016 will das Gemeinschaftsunternehmen, das zu gleichen Teilen von Eurocopter und dem kasachischen Staat gehalten wird, sämtliche verbleibenden Maschinen ausliefern. » weiterlesen

Im Tal des Titans

Modellansicht der künftigen SEZ Titanium Valley © titanium-valley.com

Modellansicht der künftigen SEZ Titanium Valley © titanium-valley.com

BERLIN. Ende Februar besuchte eine Wirtschaftsdelegation aus der Region Swerdlowsk Deutschland, darunter auch Vertreter der Sonderwirtschaftszone (SEZ) Titanium Valley. Der Informationsdienst Russland aktuell sprach mit Olga Bashenowa, Head of Investor Relations Department der SEZ, über das Potenzial des Gewerbeparks nahe der Stadt Werchnjaja Salda – 150 Kilometer nördlich der Gebietshauptstadt Jekaterinburg am Ural gelegen und Heimat des weltgrößten Titanproduzenten VSMPO-AVISMA.  » weiterlesen

Deutsche Triebwerke für Go Air India

Die Fluglinie Go Air India setzt auf Technik aus Deutschland © MTU

Die indische Fluglinie setzt auf den Hersteller MTU © MTU

SINGAPUR. Der deutsche Triebwerkhersteller MTU Aero Engines hat eine große Bestellung aus Indien erhalten. Auf der Airshow im südostasiatischen Singapur orderte die indische Fluglinie GoAir 144 Triebwerksmuster vom Typ Pure Power PW1100G-JM für den neuen Airbus A320neo, teilte das Unternehmen mit Hauptsitz in München mit. Außerdem kündigte Qatar Airways aus Katar an, 40 Triebwerke GP7000 für das größte Passagierflugzeug der Welt, den A380, bei MTU in Auftrag geben zu wollen.
Insgesamt hat der im MDax gelistete Hersteller nach eigenen Angaben in Singapur Bestellungen für rund 450 Millionen Euro erhalten. Ein weiterer großer Posten sind 58 Triebwerke V2500 für die Airbus A320-Familie für einen nicht genannten Auftraggeber.

Lufthansa Consulting berät Almaty Airport

© Almaty International Airport

© Almaty International Airport

ALMATY. Der internationale Flughafen Almaty hat Mitte Januar die in Köln ansässige Beratungsgesellschaft Lufthansa Consulting mit der Erstellung eines Masterplan-Konzepts als Grundlage für die strategische Entwicklung des Airports beauftragt. Der kasachische Flughafen rechnet mit einem signifikanten jährlichen Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr. Das Airport-Management will dem künftigen Kapazitätsbedarf gerecht werden und seinen Kunden und Passagieren effiziente Dienstleistungen anbieten können.
Almaty International Airport ist der größte Flughafen in der Republik Kasachstan. 2010 fertigte der Airport knapp über drei Millionen Passagiere und 63.300 Tonnen Luftfracht ab. Er kooperiert mit 35 nationalen, regionalen und internationalen Fluggesellschaften, die Almaty mit rund 50 Städten in Asien, Europa und dem Nahen Osten verbinden.

Navigationssystem Glonass erstmals weltweit verfügbar

Roskosmos präsentierte Glonass auf der Cebit 2011. © OWC

Roskosmos präsentierte Glonass auf der Cebit 2011. © OWC

MOSKAU. Seit vergangener Woche sind 24 Navigationssatelliten des russischen Satellitennavigationssystems Glonass in Betrieb und sorgen damit erstmals für eine weltweite Abdeckung mit Ortungssignalen. Insgesamt befinden sich mittlerweile 31 funktionsfähige Satelliten in drei verschiedenen Umlaufbahnen, meldet die Raumfahrtbehörde Roskosmos. Einige davon werden gegenwärtig auf den regulären Betrieb vorbereitet, andere dienen als Reserve oder sind in einem Wartungsmodus. Mit 24 aktiven Satelliten aber können rund um die Uhr und rund um den Globus Signale von jeweils mindestens vier Satelliten empfangen werden. Dies ist erforderlich für die genaue Bestimmung der Position zu einem bestimmten Zeitpunkt. » weiterlesen

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in China

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

KUNSHAN. Im Rahmen seines Chinabesuchs vom 31. Oktober bis zum 5. November nahm Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an der Eröffnung der „Startup Factory“ in Kunshan teil. Die Stadt Kunshan liegt 40 Kilometer westlich von Shanghai. „Die ‚Startup Factory’ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen einen leichten Einstieg in den chinesischen Markt. Zulieferer können hier mit geringen Investitionen ihre Produktion aufbauen“, erklärte Zeil. Im Beisein des Wirtschaftsministers eröffneten unter anderen die bayerischen Unternehmen Sturm, Hamberger, MIAS, Berger und SKZ ihre Niederlassungen in Kunshan.
Zeil nutzt die Reise auch für politische Gespräche, um die Beziehungen zu der Provinz Guangdong weiter zu vertiefen. Mit einem Anteil von rund 26 Prozent am chinesischen Außenhandelsvolumen und rund 19 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in China ist Guangdong die wirtschaftlich stärkste Provinz der Volksrepublik. Sie erwirtschaftet mehr als elf Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. » weiterlesen

Dürr AG erhält Aircraft-Großauftrag aus Russland

Für Dürr ist es der bisher größte russische Auftrag in der Flugzeugmontagetechnik © Dürr

Für Dürr ist es der bisher größte russische Auftrag in der Flugzeugmontagetechnik © Dürr

BIETIGHEIM-BISSINGEN. Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat in Russland seinen bisher größten Auftrag in der Flugzeugmontagetechnik erhalten. Der russische Flugzeugbauer Irkut bestellte Anlagentechnik für die Montage des neuen Passagierflugzeugs MS-21. Dürr wird das Projekt im sibirischen Irkutsk gemeinsam mit den Partnern Premium Aerotec, MR-Plan und EDAG abwickeln. Der Auftragswert liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, der größte Teil davon entfalle auf Dürr, teilte der Konzern mit Sitz Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart Ende August mit.
Der Bau der Montagelinien in Irkutsk beginnt im September 2012, die Übergabe an den Kunden ist für Ende 2013 geplant. Die bestellten Anlagen sind für eine Jahresproduktion von zehn Flugzeugen ab dem Jahr 2014 ausgelegt. Später ist ein zweistufiger Ausbau der Kapazität auf zunächst 36 und später 84 Flugzeuge pro Jahr beabsichtigt.

32 deutsche Aussteller auf dem Aviasalon MAKS

Bilateral sollen neue Lärmschutztechnologien entwickelt werden © brandenburg.de

Bilateral sollen neue Lärmschutztechnologien entwickelt werden © brandenburg.de

MOSKAU. Auf dem 10. Internationalen Aviasalon MAKS präsentierten sich in diesem Jahr 32 Luft- und Raumfahrtunternehmen aus Deutschland. Zu den deutschen Vertragsabschlüssen auf dem Flugfeld Schukowski in der Nähe von Moskau gehörte die Vereinbarung, die der Triebwerkstest-Spezialist Anecom aus Wildau eingehen konnte. Innerhalb von drei Jahren will das Unternehmen zusammen mit sieben Partnern eine lärmmindernde Technologie für Flugzeugtriebwerke entwickeln und in ein marktrelevantes Produkt überführen. Daran mitarbeiten die Europäische Raumfahrtagentur, die Berlin Brandenburg Aeropsace Allianz, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der einen Seite sowie das Zentrale Aerohydrodynamische Institut Russland und das Zentralinstitut für Flugmotoren auf der anderen Seite. Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, der die Flugshow besuchte, würdigte das Projekt als weiteren großen Schritt in der Zusammenarbeit seines Bundeslandes mit Russland. Ein erstes konkretes Kooperationsprojekt startete bereits 2010 und beschäftigt sich mit der Effizienzsteigerung von Triebwerken. » weiterlesen

FACC baut Werk in Tatarstan

Komponenten für den Superjet 100 sollen in Kasan entstehen © FACC

Komponenten für den Superjet 100 sollen in Kasan entstehen © FACC

MOSKAU/RIED. Der österreichische Flugzeugkomponentenhersteller FACC AG will gemeinsam mit Aerocomposit, einem Subunternehmen des russischen Luftfahrtkonzerns United Aircraft Corporation, ein Produktionswerk in Kasan errichten. Mitte August teilte das Unternehmen mit, dass sich beide Seiten auf die Gründung eines Joint Ventures geeinigt hätten, an dem FACC anfangs einen Anteil von 24 Prozent halten soll, der nach Vorliegen einer entsprechenden Regierungsgenehmigungen auf 40 Prozent aufgestockt werden soll. Aerocomposit wird 51 Prozent des Joint Venture halten, die Republik Tatarstan zu neun Prozent beteiligt sein. Das Investitionsvolumen für das Werk beläuft sich auf 55 Millionen Euro in einer ersten Ausbaustufe von 33.000 Quadratmetern. Der Baubeginn ist für Ende 2011, der Produktionsstart für Mitte des Jahres 2013 geplant.
Zunächst sollen verschiedene Faserverbundkomponenten für Flügel und Leitwerk des russischen Regionalflugzeuges Suchhoi Superjet 100 hergestellt werden. Es handelt sich dabei um Produkte, die FACC im Moment in Kooperation mit Aerocomposit entwickelt und ab März 2012 bis zur Inbetriebnahme des neuen Werkes am Standort Österreich fertigen wird. Später sollen auch Faserverbundkomponenten für zukünftige russische Verkehrsflugzeuge wie die MS-21 oder Derivate der SSJ100 in Produktion gehen.

Eurocopter landet im kasachischen Markt

Zivile Ausführung des EC145 © Eurocopter

Zivile Ausführung des EC145 © Eurocopter

PARIS. Der deutsch-französisch-spanische Konzern Eurocopter montiert künftig in Kasachstan Hubschrauber für den zentralasiatischen Markt. Die EADS-Tochter – mit 49 Prozent Weltmarktführer bei der Herstellung von zivilen und militärischen Hubschraubern – hat Ende Juni mit dem kasachischen Maschinenbauunternehmen Kazakhstan Engineering ein Abkommen über die Gründung eines 50:50-Joint-Ventures zur Montage und zum Vertrieb des Vielzweckhubschraubers EC145 unterzeichnet. Demnach sollen in einer neuen Produktionsstätte nahe des Flughafens Astana noch in diesem Jahr sechs EC145-Hubschrauber für die kasachische Regierung gefertigt werden. Der im Abkommen festgehaltene erste Auftrag umfasst weitere 39 Hubschrauber desselben Typs, die bis 2016 ausgeliefert werden sollen. Die von der Regierung georderten Maschinen kommen beim Verteidigungsministerium und beim Ministerium für Katastrophenschutz zur Evakuierung von Verletzten sowie bei Such- und Rettungsaktionen zum Einsatz. » weiterlesen

 

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