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Archiv

Pilotprojekt: Medizintechnik für Krankenhaus in Yangzhou

Medizintechnik aus Deutschland unterstützt bei der Diagnose © OWC

Medizintechnik aus Deutschland unterstützt bei der Diagnose © OWC

Die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung hat in den aktuellen Wirtschaftsplänen der Volksrepublik China eine hohe Priorität. Gerade bei der Ausstattung von Krankenhäusern bieten sich für deutsche Anbieter von moderner Medizin- und Diagnosetechnik gute Geschäftsmöglichkeiten. Bestes Beispiel ist das Volkskrankenhaus Nummer eins in Yangzhou. » weiterlesen

Deutsche Industrie setzt zum Jahresendspurt an

Grundsteinlegung Ende November in Kaluga © Continental

Grundsteinlegung Ende November in Kaluga © Continental

BERLIN. Kurz vor dem Jahreswechsel zeigt sich die deutsche Wirtschaft bei ihrem Russlandengagement besonders aktiv. Der bilaterale Handelsumsatz könnte 2011 die Marke von 70 Milliarden Euro überschreiten, schätzt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer Ende November – das wären noch einmal zwölf Milliarden mehr als im Rekordjahr 2008. 54 Milliarden Euro waren nach den ersten drei Quartalen bereits erreicht. Zudem vermeldeten gleich drei Industrieunternehmen und ein Technik- und Serviceanbieter in den vergangenen Tagen bedeutende Vorhaben im Osten. » weiterlesen

Leica Microsystems erwirbt Sparte von Labindia

Leica und Labindia arbeiten bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen © Leica

Leica und Labindia arbeiten bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen © Leica

WETZLAR/DELHI. Leica Microsystems hat die Mikroskopie- und Histopathologiegeschäfte von Labindia Instruments erworben, einem führenden Anbieter von Lösungen und Service in Indien. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Wetzlar mitteilte, erfolgte der Eigentümerwechsel, nachdem Labindia mehr als 20 Jahre lang Leica-Produkte in Indien vertrieben hat. Die 130 Mitarbeiter der Sparte wurden ebenfalls  von Leica Microsystems übernommen. Über die Kaufsumme wurde nichts bekannt.
Leica Microsystems stellt Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente her. In der Biosystem-Division des Unternehmens werden Produkte für histopatholo¬gische Untersuchungen entwickelt. Dabei werden Krankheiten anhand gefärbter Gewebeproben diagnostiziert. Mit der jetzigen Übernahme ist Leica Microsystems nun mit 12 Produktionsstätten in sieben Ländern, Vertriebs- und Servicegesellschaften in 19 Ländern und einem internationalen Händlernetzwerk in mehr als 100 Ländern tätig.

Greiner baut Vertriebsstruktur in China aus

Das Blutentnahmesystem der Österreicher verkauft sich gut in China © Greiner

Das Blutentnahmesystem der Österreicher verkauft sich gut in China © Greiner

KREMSMÜNSTER. Der Labortechnikhersteller Greiner Bio-One International AG übernimmt die Mehrheitsanteile seines chinesischen Handelspartners in Peking. Das österreichische Unternehmen will von der dynamischen Entwicklung auf dem chinesischen Medizintechnikmarkt profitieren, der jährlich um etwa 20 Prozent wachse, heißt es in einer Pressemitteilung Ende Oktober.
Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Greiner Bio-One Suns Co Ltd. und ist ein Joint Venture zwischen Greiner Bio-One und dem langjährigen Partner Beijing SunsReal, an dem die Österreicher nun 51 Prozent der Anteile halten. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht vor allem der Verkauf der Produktlinie Vacuette, ein Vakuum-Blutentnahmesysteme aus bruchsicherem Kunststoff. Gemeinsam will man in den kommenden Jahren in den Ausbau der Vertriebsorganisation und in die Erweiterung des Produktportfolios investieren.
Beijing SunsReal erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro und hält einen Marktanteil von über zehn Prozent. In den vergangenen fünf Jahren konnte das Unternehmen den lokalen Absatz von Blutentnahmeröhrchen auf rund 65 Millionen Stück mehr als verdoppeln.

Bayer prüft Pharmaproduktion in Swerdlowsk

Ein Joint Venture mit der russischen Yunona Holding könnte entstehen © Bayer

Ein Joint Venture mit der russischen Yunona Holding könnte entstehen © Bayer

FRANKFURT. Der Pharmakonzern Bayer will zusammen mit dem russischen Unternehmen Yunona Holdings aus Jekaterinburg Arzneimittel in Russland produzieren, bestätigte ein Bayer-Sprecher Mitte Oktober dem Handelsblatt eine Branchendienstmeldung. Bisher sei allerdings erst eine Absichtserklärung unterschrieben, die eine Kooperation ausloten soll.
Die staatliche Yunona Holding ist Teil des Pharmazie-Clusters im Gebiet Swerdlowsk, dessen Aufbau die russische Regierung vorantreibt. Ein mögliches Joint Venture zwischen Bayer und Yunona könnte neben Produktion und Entwicklung auch den Vertrieb pharmazeutischer Produkte übernehmen und dafür auch öffentliche Gelder mobilisieren.

Nanohale gründet Tochtergesellschaft in Russland

Nanohale arbeitet unter anderem an Nasenspray, das Insulinspray ersetzen soll © Nanohale

Nanohale arbeitet gerade an Nasenspray, das Insulin-Spritzen ersetzen soll © Nanohale

DORTMUND. Das deutsche Biopharmazeutik-Unternehmen Nanohale AG hat eine Tochtergesellschaft in Russland gegründet. RusNanohale wurde Mitte Oktober in das russische Handelsregister in Moskau eingetragen. Geschäftsführer ist Alexej Muchanow, der seit September für das Unternehmen in Moskau tätig ist. RusNanohale will sich im neuen Forschungs- und Technologiepark Skolkowo ansiedeln, erklärte Nanohale-Vorstand Nicolas Combé. Das Projekt stehe auf der Liste der Projekte mit strategischer Bedeutung für die deutsche und russische Regierung.
Derzeit werde an einer Finanzierung der Nanohale-Tochter gearbeitet. „Die Gespräche sind weit fortgeschritten und wir hoffen sehr, dass wir konkrete Ergebnisse im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen, die Ende Oktober in Moskau stattfinden, präsentieren können“, so Combé.

Evonik gründet Joint Venture mit RusBiotech

Gemeinsam wollen die beiden Partner Futtelmittelzusätze herstellen ©  RusBiotech

Gemeinsam wollen die beiden Partner Futtelmittelzusätze herstellen © RusBiotech

ESSEN. Der deutsche Mischkonzern Evonik Industries hat gemeinsam mit dem russischen Unternehmen RusBiotech International das Joint Venture Russkie Biotechnologii in Russland gegründet. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens, an dem Evonik zunächst eine kleine Minderheitsbeteiligung hält, mit der Option wesentlich aufzustocken, ist die Produktion der Futtermittelaminosäure L-Lysin in Russland.
L-Lysin ist eine Aminosäure für die Tierernährung, die Evonik unter dem Namen Biolys vermarktet. Die Pläne der beiden Unternehmen sehen den Bau einer Anlage vor, mit der Biolys auf der Basis von Weizen aus der Rostow-Region produziert wird. Die Gesamtinvestition des Joint Ventures wird etwa 150 Millionen Euro betragen. Die Anlage soll 2014 in Betrieb gehen und pro Jahr etwa 300.000 Tonnen Weizen zu Biolys umsetzen. Die technischen Planungsarbeiten haben bereits begonnen.
Das Joint Venture wird seinen Sitz in Wolgodonsk in der Region Rostow haben und vorwiegend den russischen Markt bedienen.

Medizindelegation aus Kasachstan zu Besuch in Bayern

Firmenbesuch bei der Ziehm Imaging GmbH in Nürnberg © Bayern International

Firmenbesuch bei der Ziehm Imaging GmbH in Nürnberg © Bayern International

MÜNCHEN. Anlässlich des kasachischen Investitionsprogramms „Bau von 100 Schulen und 100 Krankenhäusern“ sowie eines weiteren Regierungsprogramms zur „Entwicklung des Gesundheitswesens 2011 bis 2015“ war Anfang Juni eine Delegation von 14 kasachischen Fach- und Führungskräften aus dem Gesundheitswesen zu Besuch in Bayern. Im Rahmen des internationalen Weiterbildungsprogramms „Bayern – Fit for Partnership“ (BFP) besichtigte die Delegation bayrische Firmen sowie öffentliche und private Kliniken und nahm an Präsentationen und Kooperationsveranstaltungen teil. Inhaltlich reichte das Interesse von Klinikplanung über Medizintechnik bis zu Verbrauchsmaterial in Arztpraxen und Krankenhäusern. » weiterlesen

 

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