MUMBAI. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF SE investiert 150 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort in Indien. Die Konzerntochter BASF India Ltd. will in der Dahej Petroleum, Chemicals and Petrochemicals Investment Region (PCPIR) im westindischen Bundesstaat Gujarat einen Produktionskomplex für Polyurethanprodukte errichten. Am neuen Standort in Dahej stellt BASF künftig auch Tenside her, die vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Außerdem sind Anlagen zur Produktion von Polymerdispersionen für die Farb- und Papierherstellung geplant.
Die Produktion soll 2014 starten. Am Standort will BASF mehr als 250 Arbeitsplätze schaffen, die meisten davon in der Produktion.
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BASF baut neue Chemiefabrik in Indien
Bundesverkehrsminister Ramsauer bereist Indien
MUMBAI. Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, sieht im Ausbau der Infrastruktur in Indien enorme Chancen für deutsche Unternehmen. Vor seiner mehrtägigen Delegationsreise nach Delhi, Kolkata und Mumbai vom 9. bis zum 14. April erklärte Ramsauer in Berlin, er wolle bei seinen Gesprächen mit indischen Regierungsvertretern für eine noch stärkere Beteiligung der deutschen Wirtschaft beim Ausbau der indischen Infrastruktur werben.
Die unzureichende Infrastruktur ist eine der wesentlichen Wachstumsbremsen Indiens. Dieser Herausforderung tritt die indische Regierung mit gewaltigen Investitionen in Straßen, Schienen, Häfen und Flughäfen entgegen. „Für deutsche Unternehmen mit ihrer Spitzentechnologie und ihrer weltweiten Erfahrung bieten sich hier enorme geschäftliche Chancen“, sagte Ramsauer. » weiterlesen
Reifenhäuser mit steigender Auftragszahl in Indien
TROISDORF. Die Reifenhäuser Gruppe aus Nordrhein-Westfalen, Marktführer im Extrusionsmaschinenbau, verzeichnete nach eigenen Angaben ihr erfolgreichstes Geschäftsjahr aller Zeiten. 2010/2011 hat der Maschinen- und Anlagenbauer demnach sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz mit einem Plus von 50 Prozent beziehungsweise zwölf Prozent Rekordergebnisse erzielt.
Besonders viele Aufträge konnte Reifenhäuser im letzten Jahr in Schwellenländern platzieren. In Indien verzeichnete das Unternehmen einen steigenden Folien-Bedarf und entsprechend einen deutlichen Anstieg des Anlagengeschäfts. Im Blasfoliensegment seien vor allem Barriereanlagen und Maschinen mit hohem Ausstoß gefragt. Die Reifenhäuser Kiefel Extrusion konnte Mother Dairy, den Hersteller von Milchprodukten aus Dehli, und die beiden indischen Marktführer in der Herstellung von Barrierefolien als neue Kunden gewinnen. Auch bei Castfilmanlagen sei die Nachfrage aus Indien deutlich gestiegen: der Trend gehe hier eindeutig in Richtung Castfilm-Polypropylen-Anlagen zur Produktion von Kaschierfolien, metallisierbaren Folien und Folien für Lebensmittelverpackungen.
Die Reifenhäuser Gruppe ist in Indien mit der Reifenhäuser India Marketing Ltd. vertreten. Zu der indischen Tochter gehören die Zentrale in Mumbai und sieben weitere Standorte im Land mit mittlerweile über 70 Mitarbeitern.
Rofin-Sinar mit neuer Tochter in Mumbai
HAMBURG/PLYMOUTH. Laser-Hersteller Rofin-Sinar Technologies hat eine Tochtergesellschaft in Mumbai gegründet. Seit Oktober 2011 übernimmt das neue Unternehmen Rofin Baasel Laser India den Vertrieb und Service für alle Rofin-Laserprodukte in Indien.
Rofin-Sinar mit Hauptsitzen in Hamburg und dem US-amerikanischen Plymouth verspricht sich dabei vor allem mehr Absatz seiner Produktionstechnologien in der Automobil- und Zulieferindustrie, die Elektronikindustrie sowie auf dem Schmuckmarkt. Die Produktpalette von Rofin beinhaltet Laserstrahlquellen und laserbasierte Systemlösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben mehr als 4.000 Kunden rund um den Globus.
AHK Indien erwartet Wirtschaftswachstum
MUMBAI. Das Ergebnis einer Umfrage unter deutschen Unternehmen in Indien deutet für das laufende Geschäftsjahr 2011/2012 auf kräftige Umsatz- und Gewinnanstiege hin. Die Vertreter der deutschen Unternehmen in Indien sind weitgehend optimistisch, dass Indien das derzeitige Wachstumstempo und -niveau langfristig halten kann, denn die Mehrheit der befragten Unternehmen bewertet das indische Wirtschaftswachstum als nachhaltig. Viele gehen sogar davon aus, dass die indischen Wachstumsraten bald mit denen des Nachbarn China gleichziehen oder diese sogar überholen können. Diese Erkenntnisse resultieren aus einer repräsentativen Umfrage der Deutsch-Indischen Handelskammer (AHK Indien) unter 175 deutschen Unternehmen in Indien. » weiterlesen



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