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Nestlé will Mehrheit an chinesischem Süßwarenhersteller

Nestléchef Bulcke im konzerneigenen F&E-Zentrum in Peking © Nestlé

Nestléchef Bulcke im konzerneigenen F&E-Zentrum in Peking © Nestlé

VEVEY. Nestlé strebt die Mehrheit an dem chinesischem Süßwarenhersteller Hsu Fu Chin an. Mit der Firmengründerfamilie Hsu, die derzeit 56,5 Prozent hält, einigte sich der Schweizer Lebensmittelkonzern Mitte Juli auf die Übernahme von 16,5 Prozent, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zuvor will Nestlé von anderen Aktionärsgruppen, darunter die Beteiligungsgesellschaft Baring Private Equity, 43,5 Prozent kaufen. Zusagen darüber lägen zum Teil schon vor. Wenn die Schweizer ihr Aktienpaket auf 60 Prozent aufgestockt haben, soll Hsu Fu Chin dann das Börsenparkett in Singapur verlassen. Insgesamt rechnet Nestlé mit Übernahmekosten von 1,7 Milliarden US-Dollar.
16.000 Angestellte arbeiten für Hsu Fu Chi in der südchinesischen Provinz Guangdong. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen mit Süß- und Salzgebäck, Kuchen und traditionellen chinesischen Snacks einen Umsatz von knapp 800 Millionen US-Dollar. Nestlé, das bereits über 23 Produktionsstätten in China verfügt, sieht in Hsu Fu Chin eine Ergänzung zum eigenen Portfolio, das vorwiegend aus Wasser, Kaffee- und Milchprodukten besteht.

 

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