MOSKAU. Die russische Eisenbahngesellschaft RŽD zog Anfang August eine positive Bilanz für ihre Hochgeschwindigkeitsstrecken: Die Sapsan-Züge zwischen Moskau und Nishnij Nowgorod sind seit einem Jahr unterwegs und haben in dieser Zeit 511.000 Passagiere befördert – eine durchschnittliche Auslastung von 70,8 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung auf den Strecken Moskau-St. Petersburg-Nishnij Nowgorod sowie Nishnij Nowgorod-Moskau-St. Petersburg betrug mehr als 83,5 Prozent. Seit der Inbetriebnahme der ersten Sapsan-Züge im Dezember 2009 wurden mehr als 3,5 Millionen Passagiere auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken der russischen Bahn befördert. » weiterlesen
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Bremer unterstützen Ust-Luga
BREMEN. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) beteiligt sich an den Planungsarbeiten für den „Ust-Luga Multimodal Complex“ in Russland. Die multimodale Logistikzone soll eine transportlogistische Drehscheibe in direkter Nähe zum Handels- und Exporthafen Ust-Luga an der Ostsee in der Nähe von St. Petersburg und der russisch-estnischen Grenze werden.
Das Projekt teilt sich in die Bereiche der Erschließung einer Industrie- und Logistikzone, dem Aufbau eines Frachtflughafens sowie der Anbindung eines Businessparks, einer Wohngegend und eines Erholungsgebietes. Das ISL ist in die Konzeption des internationalen Industrie- und Logistikzentrums involviert und unterstützt das Projektkonsortium unter russischer Leitung mit seinen Erfahrungen bei der Konfiguration regionaler Netzwerke, der Integration intermodaler Verkehre und der Gestaltung nachhaltiger Geschäftsmodelle für logistische Netzwerke und Supply Chains.
VW besiegelt Fertigung in Nishnij Nowgorod
WOLFSBURG/NISHNIJ NOWGOROD. Die Volkswagen AG hat die Auftragsfertigung von Volkswagen und Škoda Modellen im GAZ-Werk in Nishnij Nowgorod vertraglich besiegelt. Bereits im Februar 2011 hatte die Deutschen mit der GAZ-Gruppe eine entsprechende Absichtserklärung zur gemeinsamen Automobilproduktion in Russland unterzeichnet. Das geplante Produktionsvolumen wird bei 110.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen. Die unterzeichnete Vereinbarung gilt bis zum Jahr 2019. Das erste produzierte Modell, der Škoda Yeti, soll bereits Ende 2012 vom Band laufen. Außerdem werden der Volkswagen Jetta und der Škoda Octavia in Nishnij Nowgorod gefertigt werden. Die Investition in die Produktion am Stammsitz des Wolga-Herstellers wird rund 200 Millionen Euro betragen. Die Summe umfasst die Erweiterung und Modernisierung vorhandener Fertigungsanlagen in den Bereichen Lackiererei und Montage sowie den Aufbau eines neuen Karosseriebaus.
Die Zusammenarbeit mit GAZ basiert auf dem Ende Mai mit der russischen Regierung geschlossenen Zusatzabkommen zum Dekret 166 über die Verlängerung der Zollvorteile, teilte die Volkswagen Gruppe mit. Außerdem will der deutsche Autobauer auch die Kapazitäten in seinem Werk in Kaluga ausbauen.



Die grosse Mauer
Zwischen Stalin und Glasnost
Pons Fachwörterbuch Banken… 

