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Renault-Nissan weitet Partnerschaft mit AvtoVAZ aus

Die Renault-Nissan-Allianz produziert gemeinsam mit AvtoVAZ in Togliatti. © Renault

Die Renault-Nissan-Allianz produziert gemeinsam mit AvtoVAZ in Togliatti. © Renault

TOGLIATTI. Die Renault-Nissan-Allianz und der größte russische Autobauer AvtoVAZ haben am Standort Togliatti eine neue Fertigungslinie mit einer Kapazität von 350.000 Fahrzeugen pro Jahr eingerichtet. Hier werden ab sofort Kfz von Lada gebaut, der meistverkauften Marke des Landes. Noch in diesem Jahr beginnt auf der gleichen Fertigungsstraße die Montage von Nissan-Fahrzeugen. Ab 2013 folgen zusätzlich zwei Renault-Modelle. Insgesamt werden fünf Modelle der drei Marken vom Band laufen. Auch die Produktion von Motoren und Getrieben erfolgt im neuen Produktionsbereich.
In den 250.000 Quadratmeter großen Werkskomplex investierten die Unternehmen 400 Millionen Euro. Bis 2016 will die Allianz ihre Produktionskapazität in Russland auf 1,6 Millionen Fahrzeuge erweitern.
Das Bündnis der Kfz-Hersteller Renault und Nissan verkaufte im vergangenen Jahr 878.990 Fahrzeuge in Russland, davon 578.387 Modelle von Lada. Mit einem Marktanteil von 33 Prozent ist Russland heute nach China und den USA der drittgrößte Markt der Partner.

AvtoVAZ will in Ostkasachstan produzieren

AvtoVAZ will mit AsiaAwto u.a. den Lada Niva in Kasachstan produzieren. © AsiaAwto

AvtoVAZ will mit AsiaAwto u.a. den Lada Niva in Kasachstan produzieren. © AsiaAwto

TOGLIATTI. Russlands größter Automobilhersteller AvtoVAZ wird in Ostkasachstan eine Produktion aufbauen und dafür nach eigenen Angaben rund 500 Millionen US-Dollar investieren. Das Werk wird in Zusammenarbeit mit dem kasachischen Produzenten AsiaAwto entstehen. Die nächste Generation von Lada-Pkw soll dort gebaut werden sowie zwei Modelle des AvtoVAZ-Partners Renault-Nissan. Die neue Fabrik wird 120.000 Pkw pro Jahr produzieren.
In der ersten Phase der Produktion, die 2015 anläuft, sollen 90.000 Autos von Band rollen. In der zweiter Phase, die 2017 startet, sollen weitere 30.000 Autos dazukommen. Die in Kasachstan hergestellten Pkw sollen in Zentralasien, der Kaukasusregion, in Sibieren und in den fernöstlichen Regionen Russlands verkauft werden.
Derzeit montiert AsiaAwto bereits Modelle der Marken Skoda (Oktavia, Superb, Yeti), Chevrolet (Captiva, Epica, Lacetti, Cruze, Aveo) und Kia (Sorento, Mohave, Cerato, Sportage). 2010 sind bei AsiaAwto insgesamt 309.900 Pkw vom Band gegangen.

Licht und Schatten in St. Petersburg

Medwedjew eröffnet das Wirtschaftsforum in St. Petersburg © Kremlin.ru

Medwedjew eröffnet das Wirtschaftsforum in St. Petersburg © Kremlin.ru

ST. PETERSBURG. Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew will die Privatisierung beschleunigen und hat die Regierung beauftragt, bis zum 1. August Programmkorrekturen am Privatisierungsplan für die Jahre 2011 bis 2013 vorzunehmen. „Der Staat braucht kein so großes Eigentum“, betonte Medwedjew bei der Eröffnung des St. Petersburger Wirtschaftsforums in der vergangenen Woche. Die bisherigen Privatisierungspläne seien „zu bescheiden“, so der Staatschef. „Vorsichtiger soll man nur bei den Infrastrukturmonopolen und bei der Gewährleistung der militärischen Sicherheit des Landes sein.“ Der Präsident kündigte an, dass Russland weitere Anreize für internationale Investoren schaffen werde. So soll die Kontrolle über strategische ausländische Investitionen verringert werden. Bereits gegründet sei eine Verwaltungsgesellschaft für den früher angekündigten Direktinvestitionsfonds. Als Startkapital habe der Staat rund zwei Milliarden US-Dollar vorgesehen. Zudem machte sich Medwedjew für eine Dezentralisierung wirtschaftspolitischer Entscheidungen stark und bekräftigte die Pläne, bis Herbst alle Staatsfunktionäre in den Aufsichtsräten von Unternehmen durch unabhängige Personen ersetzen zu lassen. » weiterlesen

 

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