BAAR. Die Glencore-Tochter Kazzinc hat in Öskemen im Osten Kasachstans eine neue Kupferschmelze in Betrieb genommen. Wie das Schweizer Rohstoffhandelunternehmen Mitte September mitteilte, wolle es die Ausbeute einzelner Metalle wie Kupfer, Zink, Blei, Gold und Silber maximieren und die Produktion verkaufsfertiger Metalle steigern. Für den Export könne Kazzinc nun statt Kupferkonzentrat und Blisterkupfer höherwertiges raffiniertes Kupfer herstellen. Außerdem werde die Umweltverträglichkeit durch die Integration von Kupfer-, Zink-, Blei- und Säureanlagen weiter verbessert.
Das neue Werk hat Raffineriekapazitäten von bis zu 370.000 Tonnen Kupferkonzentrat jährlich und Produktionskapazitäten von 70.000 Tonnen Kupferkathoden mit einem langfristigen Potenzial zur Steigerung auf 87.500 Tonnen Kupferkathoden pro Jahr. Eine neue Bleischmelze werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2012 fertiggestellt.
Glencore gehören 50,7 Prozent des Aktienkapitals von Kazzinc. Im Zuge des kürzlich stattgefundenen Börsengangs von Glencore, gab das Unternehmen bekannt, seine Beteiligung bis Ende 2011 auf 93,1 Prozent erhöhen zu wollen.



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