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Nanostart managt russischen Investitionsfonds

Investitionen in der Region Perm stehen im Fokus des Fonds © OWC

Investitionen in der Region Perm stehen im Fokus des Fonds © OWC

FRANKFURT/MAIN, MOSKAU. Die Frankfurter Nanotechnologie-Beteiligungsgesellschaft Nanostart AG hat eine Asset-Managementgesellschaft in Russland erworben, die künftig als Nanostart Russia Asset Management Ltd firmiert. Die entsprechenden Verträge wurden im Oktober in Moskau unterzeichnet, berichtet das deutsche Unternehmen. Der Kaufpreis in Höhe von 2,4 Millionen Euro sei bar entrichtet worden. Sitz der Gesellschaft ist Moskau, in Perm wird eine Außenstelle eröffnet.
Die russische Kapitalgesellschaft verfügt über eine Lizenz zur Verwaltung von Investmentfonds. Nanostart kann somit in Russland als Manager von Fonds im Bereich Wagniskapital auftreten.
Der Markeintritt wird in enger Kooperation mit Rusnano vollzogen, dem mit zehn Milliarden US-Dollar ausgestatteten staatlichen Nanotechnologieinvestor. Im April dieses Jahres erhielt Nanostart von Rusnano und dem Gouverneur der Region Perm das Mandat für das Management des Kama Fund First, einem 50-Millionen-Euro-Wagniskapital-Fonds, der in Nanotechnologieunternehmen in der Wirtschaftsregion Perm investieren soll.

E.ON Russia startet neuen Kraftwerksblock in Jajwa

Die Anlagen des neuen Blocks stammen von Siemens © E.ON Russia

Die Anlagen des neuen Blocks stammen von Siemens © E.ON Russia

ESSEN/JAJWA. E.ON Russia nahm Ende September einen neuen Gas- und Dampfkraftwerksblock (GuD) im Kraftwerk Jajwa in der Region Perm in Betrieb. Der neue Block habe eine Gesamtkapazität von 400 Megawatt, der Wirkungsgrad liege bei 56,6 Prozent, teilte das deutsche Energieunternehmen mit. Die Anlagen stammen aus der Produktion des deutschen Siemens-Konzerns.
Mit dieser Inbetriebnahme ist die im Investitionsprogramm vorgesehene Errichtung von Kombikraftwerken abgeschlossen. Insgesamt habe E.ON Russia GuD-Kraftwerke mit einem Gesamtvolumen von 1.600 Megawatt ans Netz angeschlossen, sagte Sergej Tazin, Vorsitzender des Direktorenrates, bei der Eröffnungszeremonie – im Kraftwerk Shatura, im Kraftwerk GRES-2 in Surgut und im Kraftwerk Jajwa. Die Gesamtkosten des Investitionsprogramms belaufen sich auf 2,8 Milliarden Euro. Es umfasst neben vier neuen GuD-Blöcken auch einen neuen Dampfkraftwerksblock mit 800 Megawatt im Kraftwerk Beresowskaja, dessen Bau bereits begonnen hat.

 

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