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Merkel zum Schulterschluss in Peking

Merkel spricht in der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften © Bundesregierung/Kugler

Merkel spricht in der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften © Bundesregierung/Kugler

PEKING. Deutschland und China wollen enger zusammenarbeiten. Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking sehen beide Länder eine neue Qualität in ihren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Ministerpräsident Wen Jiabao hob auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Peking die Bedeutung Deutschlands für sein Land auch im übergeordneten Zusammenhang hervor: „Sind die Beziehungen mit Deutschland gut, sind auch die Beziehungen mit Europa gut.“ Erst vor zwei Jahren waren Peking und Berlin eine sogenannte strategische Partnerschaft eingegangen. Im vergangenen Jahr fanden erstmals deutsch-chinesische Regierungskonsultationen statt. Wen sprach sich nun dafür aus, dass die ursprünglich für 2013 geplante nächste gemeinsame Kabinettsitzung bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres erfolgen soll. Er hoffe, so Wen, dass die deutsche Bundeskanzlerin dann ihren sechsten China-Besuch antrete. Er selbst nahm die Einladung zur Hannover-Messe im April an. » weiterlesen

Zwei gute Tage für die Zusammenarbeit

Medwedjew und Merkel in Hannover © Kremlin.ru

Medwedjew und Merkel in Hannover © Kremlin.ru

HANNOVER. Zehn Regierungsabkommen und vier Verträge zwischen deutschen und russischen Unternehmen und Institutionen wurden zum Abschluss der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 18. und 19. Juli in Hannover unterzeichnet. Auf der Tagesordnung des diesjährigen Treffens zwischen Präsident Dmitrij Medwedjew und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie russischen und deutschen Ministern standen neben wirtschaftlichen Fragen das Libyen-Problem und die Euro-Stabilisierung.
Wie die Kanzlerin informierte, sieht Russland die deutsche Wirtschaft als natürlichen Partner. Merkel habe in den Gesprächen mit Russlands Präsident deutlich gemacht, dass die Wirtschaft zum Ausbau ihres Engagements Rechtssicherheit brauche. Auch sei der WTO-Beitritt Russlands angesprochen worden.
„Es waren zwei gute Tage für die deutsch-russische Zusammenarbeit“, erklärte Medwedjew zur Pressekonferenz. Beide Länder einigten sich darauf, das Jahr 2013 zum Deutschland-Jahr in Russland und zum Russland-Jahr in Deutschland zu erklären. Dies sei eine weitere Möglichkeit, so Merkel, die Zusammenarbeit zu vertiefen. » weiterlesen

Milliardenverträge in Berlin

Minister Rösler und Zhi in Berlin © BmWi

Minister Rösler und Zhi in Berlin © BmWi

BERLIN. Deutschland und China vertiefen ihre Zusammenarbeit. Anlässlich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen zu denen Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao mit 13 seiner Minister nach Berlin gekommen war, wurden zehn bilaterale Abkommen unterzeichnet – unter anderem eine Erklärung, die wechselseitige Investitionen erleichtern soll. Noch im Vorfeld der Konsultationen war Deutschland von chinesischer Seite zum bevorzugten Verbündeten in Europa ernannt worden. Auf der Pressekonferenz im Anschluss der Konsultationen konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel nur einige der zahlreichen gemeinsamen Projekte benennen, darunter die Gründung einer Plattform für Elektromobilität, Pläne im Bereich Wohnungsbau und Energieeffizienz, Kooperationen im Bereich Normung und Verbraucherschutz und die Einrichtung jeweils drei Modellregionen für die Zusammenarbeit in China und in Deutschland. Die Volksrepublik gab ein klares Bekenntnis zur Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei diesen Kooperationen ab. » weiterlesen

 

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