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Sächsische Unternehmen spekulieren auf indische Autoindustrie

Die Delegation unter Leitung von Morlok besuchte auch das VW-Werk in Pune © smwa.de

Die Delegation unter Leitung von Morlok besuchte auch das VW-Werk in Pune © smwa.de

LEIPZIG. Während einer einwöchigen Indienreise von Sachsens Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok standen Mitte November in der Hauptstadt Neu-Delhi die Chancen sächsischer Automobilhersteller und -zulieferer auf dem indischen Markt im Mittelpunkt eines Treffens mit Staatssekretär Sundereshan vom Ministerium für Schwerindustrie. „Die Kfz- Industrie Indiens ist einer der Wachstumstreiber des Subkontinents und erwartet 2012 erneut zweistellige Steigerungsraten“, so Morlok. „Unsere Unternehmen haben gute Chancen, davon zu profitieren. Ich habe deutlich gemacht, dass jedes 10. in Deutschland produzierte Auto im Freistaat gebaut wird.“ In Gesprächen mit Vertretern der Planungskommission der indischen Regierung, der Deutschen Botschaft, der Deutsch-Indischen Handelskammer als auch mit deutschen Unternehmen in Indien informierte sich Minister Morlok über die wirtschaftliche Lage und die industriellen Entwicklungsschwerpunkte der nächsten Jahre.

Sachsen suchen neue Projekte in St. Petersburg

Tillich und Poltawtschenko wollen noch enger zusammenarbeiten © momentphoto.de/Bonss

Tillich und Poltawtschenko wollen noch enger zusammenarbeiten © momentphoto.de/Bonss

DRESDEN/ST. PETERSBURG. Die 70-köpfige Wirtschaftsdelegation unter Führung des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich kam von ihrem viertägigen Besuch Anfang Oktober in St. Petersburg ohne neue Verträge zurück. Eine so zufriedene Unternehmerdelegation habe er trotzdem noch nicht gesehen, sagte Tillich an der Newa. Zwar seien keine „Megaprojekte“ unterzeichnet worden. Es habe sich aber gezeigt, dass das Know-how aus Sachsen sehr gefragt sei. Sächsische Unternehmen konnten im vergangenen Jahr Waren im Wert von rund 718 Millionen Euro nach Russland verkaufen. „200 Millionen mehr als noch im Jahr 2009“, so Tillich, dessen Reise auch im Zeichen der 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Dresden und St. Petersburg stand. » weiterlesen

Sächsische Delegation unterwegs in Hubei

Die Provinz mit dem Drei-Schluchten-Staudamm leidet gerade unter großer Dürre © China.org

Die Provinz mit dem Drei-Schluchten-Staudamm leidet gerade unter großer Dürre © China.org

LEIPZIG. Unter Leitung von Wirtschaftsminister Sven Morlok hält sich eine sächsische Unternehmerdelegation vom 5. bis 11. Juni 2011 in der chinesischen Partnerprovinz Sachsens auf. Mit den Entwicklungs- und Reformkomitees der Provinz Hubei wollen sächsische Unternehmen ins Gespräch kommen über innovative und nachhaltige Umwelttechnologien.
Umwelttechnik, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz seien in Sachsen zu einem Wachstums- und Beschäftigungsmotor geworden, meinte der Minister vor der Abreise. Diese Erfahrungen wolle man in den wachsenden sächsischen Exportmarkt China einbringen.
Weitere Schwerpunkte der Reise sind Projektbesichtigungen im Rahmen nachhaltiger Stadtentwicklung sowie die Inbetriebnahme einer mit Hilfe der BioPlanta GmbH aus Sachsen errichteten Pilotanlage zur Reinigung von industriellen Abwässern eines fleischverarbeitenden Betriebes im ländlichen Raum der Provinz Hubei.
Am Freitag wird die Delegation die Umwelttechnikmesse CIEPEC in Peking besuchen.

 

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