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Shenzhen definiert Hightech neu

Shenzhen, in der Provinz Guangdong, ist nur einen Steinwurf von Hongkong entfernt © OWC

Shenzhen: nur ein Steinwurf von Hongkong © OWC

Groß geworden ist die südchinesische Sonderwirtschaftszone an der Grenze zu Hongkong durch hochtechnologische Massenfertigung, insbesondere für die Global Player der internationalen Elektronikindustrie. Spätestens mit der Verabschiedung des laufenden Fünfjahresprogramms stehen in Shenzhen aber die Zeichen auf Strukturwandel: Statt Massenproduktion sollen Innovation und höhere Wertschöpfung die Wirtschaft der Stadt prägen. Unser Standortporträt beschreibt, was Shenzhen sich vorgenommen hat, und wie es seine Ziele erreichen will. » weiterlesen

Daimler stellt Elektroauto in China vor

Ab 2013 soll der jetzt in Peking präsentierte Denza in Serie gehen © Daimler

Ab 2013 soll der jetzt in Peking präsentierte Denza in Serie gehen © Daimler

PEKING. Auf der Messe Auto China 2012 präsentierte Daimler am Montag das erste Konzeptfahrzeug seines neuen Elektroautos, das mit dem chinesischen Batterie- und Autohersteller BYD entwickelt wurde. Die neu kreierte Marke Denza ist die erste reine Elektrofahrzeugmarke auf dem chinesischen Markt.
Das deutsch-chinesische Gemeinschaftsunternehmen BYD Daimler New Technology Co. (BDNT) entwickelte den Wagen im südchinesischen Shenzhen. Dort soll er 2013 serienmäßig vom Band laufen. Der Denza sei speziell für China gedacht und wird auch nur dort vertrieben werden, heißt es in einer Daimler-Mitteilung. Angesichts der wachsenden Mittelklasse, zunehmender Urbanisierung, innovationsaffinen Kunden und der Unterstützung der Regierung, die sich darum bemühe, die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren, erwarte China eine Zunahme beim Verkauf von Elektroautos von derzeit 10.000 auf fünf Millionen Wagen bis 2020.

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil in China

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

Zeil bei der Shanghaier Niederlassung des Nürnberger Draht- und Kabelherstellers LEONI © StmWiVT

KUNSHAN. Im Rahmen seines Chinabesuchs vom 31. Oktober bis zum 5. November nahm Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil an der Eröffnung der „Startup Factory“ in Kunshan teil. Die Stadt Kunshan liegt 40 Kilometer westlich von Shanghai. „Die ‚Startup Factory’ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen einen leichten Einstieg in den chinesischen Markt. Zulieferer können hier mit geringen Investitionen ihre Produktion aufbauen“, erklärte Zeil. Im Beisein des Wirtschaftsministers eröffneten unter anderen die bayerischen Unternehmen Sturm, Hamberger, MIAS, Berger und SKZ ihre Niederlassungen in Kunshan.
Zeil nutzt die Reise auch für politische Gespräche, um die Beziehungen zu der Provinz Guangdong weiter zu vertiefen. Mit einem Anteil von rund 26 Prozent am chinesischen Außenhandelsvolumen und rund 19 Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen in China ist Guangdong die wirtschaftlich stärkste Provinz der Volksrepublik. Sie erwirtschaftet mehr als elf Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. » weiterlesen

Emissionsfreie Mietwagen in China

Als Taxi durchlief der E6 schon eine Probephase in Shenzhen © Brücke-Osteuropa

Als Taxi durchlief der E6 schon eine Probephase in Shenzhen © Brücke-Osteuropa

FRANKFURT/MAIN. Die Hertz Autovermietung hat Elektrofahrzeuge des chinesischen Herstellers Build Your Dreams in ihre Flotte aufgenommen. Wie das US-amerikanische Unternehmen Ende August erklärte, werde der emissionsfreie BYD E6 in Kürze zur Nutzung auf Chinas Straßen bereitstehen. Um die chinesische Infrastruktur für Elektrofahrzeuge auszubauen, kooperiere der Autovermieter mit dem Technologieunternehmen GE Energy China, das unter anderem Ladestationen entwickelt. Außerdem beteilige sich Hertz am Pilotprojekt „International EV Pilot City“ der Stadt Shanghai, bei dem es um die Förderung der Vermietung emissionsfreier Fahrzeuge geht.
Das Branchenblatt China Car Times schreibt, dass die Autos zunächst im südchinesischen Shenzhen zum Einsatz kommen sollen. Dort ist das BYD-Werk beheimatet. Zudem subventioniere die Stadtregierung den Einsatz von Elektroautos. Noch seien die E6-Fahrzeuge für Hertz in der Produktion. Sie werden eine Reichweite von 200 Kilometer haben.

 

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