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Bilaterale Abkommen im Wert von drei Milliarden Euro

Kasachstans Präsident Nasarbajew ist derzeit auf Staatsbesuch in Berlin. © akorda.kz

Kasachstans Präsident ist auf Staatsbesuch in Berlin. © akorda.kz

BERLIN. Verträge mit einem Volumen von drei Milliarden Euro wurden heute in Berlin zwischen deutschen und kasachischen Unternehmen unterzeichnet. Wie Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew, gegenwärtig auf Staatsbesuch in Deutschland, während eines Vortrages vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik gestern erklärte, sei es für Kasachstan eine große Ehre, gemeinsam mit Deutschland das Programm zu der Industrialisierung des Landes umzusetzen.
Wichtigstes Ereignis neben den 50 Vereinbarungen auf Firmenebene ist der Abschluss eines Regierungsabkommen über die Partnerschaft im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich. Deutschen Firmen soll so der Zugang zu Rohstoffen gesichert werden, die auf dem Weltmarkt nur eingeschränkt verfügbar sind. „Wesentlich ist, dass die Unternehmen beider Länder von der Partnerschaft profitieren“, sagte Ulrich Grillo, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) und Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), im Interview mit KASACHSTAN aktuell. » weiterlesen

Deutsche und Chinesen wollen Städteentwicklung gemeinsam angehen

Angela Merkel auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum in Kanton. © Bundesregierung/Kugler

Merkel auf dem Wirtschaftsforum in Kanton. © Bundesregierung/Kugler

KANTON. Urbane Entwicklung für Mensch und Umwelt verträglich zu gestalten ist die Herausforderung der Zukunft. Deutschland und China haben in diesem Bereich großes Potenzial für künftige Kooperationen, so der Tenor auf dem Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum 2012, das heute in Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kanton stattfand. Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, hob in seiner Ansprache hervor, dass Deutschland und China starke Industrie- und Exportnationen sowie wichtige Wirtschaftspartner sind. Die Stärke der Partnerschaft zeige sich auch darin, dass beide Länder globale Herausforderungen, wie die Entwicklung von Megastädten gemeinsam anpacken. Dabei gehe es darum, mit nachhaltigen, ressourceneffizienten und klimaschonenden Technologien die künftige urbane Entwicklung zu sichern. Immerhin lebten schon heute mehr als 50 Prozent der chinesischen Bevölkerung in Städten. Urbanisierung sei ein globaler Trend, Lösungen für die Stadtentwicklung müssten gemeinsam gefunden und in die Tat umgesetzt werden. » weiterlesen

Merkel zum Schulterschluss in Peking

Merkel spricht in der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften © Bundesregierung/Kugler

Merkel spricht in der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften © Bundesregierung/Kugler

PEKING. Deutschland und China wollen enger zusammenarbeiten. Anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking sehen beide Länder eine neue Qualität in ihren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Ministerpräsident Wen Jiabao hob auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Peking die Bedeutung Deutschlands für sein Land auch im übergeordneten Zusammenhang hervor: „Sind die Beziehungen mit Deutschland gut, sind auch die Beziehungen mit Europa gut.“ Erst vor zwei Jahren waren Peking und Berlin eine sogenannte strategische Partnerschaft eingegangen. Im vergangenen Jahr fanden erstmals deutsch-chinesische Regierungskonsultationen statt. Wen sprach sich nun dafür aus, dass die ursprünglich für 2013 geplante nächste gemeinsame Kabinettsitzung bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres erfolgen soll. Er hoffe, so Wen, dass die deutsche Bundeskanzlerin dann ihren sechsten China-Besuch antrete. Er selbst nahm die Einladung zur Hannover-Messe im April an. » weiterlesen

Milliardenverträge in Berlin

Minister Rösler und Zhi in Berlin © BmWi

Minister Rösler und Zhi in Berlin © BmWi

BERLIN. Deutschland und China vertiefen ihre Zusammenarbeit. Anlässlich der ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen zu denen Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao mit 13 seiner Minister nach Berlin gekommen war, wurden zehn bilaterale Abkommen unterzeichnet – unter anderem eine Erklärung, die wechselseitige Investitionen erleichtern soll. Noch im Vorfeld der Konsultationen war Deutschland von chinesischer Seite zum bevorzugten Verbündeten in Europa ernannt worden. Auf der Pressekonferenz im Anschluss der Konsultationen konnte Bundeskanzlerin Angela Merkel nur einige der zahlreichen gemeinsamen Projekte benennen, darunter die Gründung einer Plattform für Elektromobilität, Pläne im Bereich Wohnungsbau und Energieeffizienz, Kooperationen im Bereich Normung und Verbraucherschutz und die Einrichtung jeweils drei Modellregionen für die Zusammenarbeit in China und in Deutschland. Die Volksrepublik gab ein klares Bekenntnis zur Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei diesen Kooperationen ab. » weiterlesen

 

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