BERLIN/OLDENBURG/KRASNODAR. Die deutsche Energieindustrie engagiert sich zunehmend bei der Stromproduktion in Russland. In Krasnodar unterzeichnete der Energieversorger KEHAG International AG vergangene Woche ein Rahmenabkommen über den Bau eines Kraftwerkes in der südrussischen Region. Es ist das vierte Projekt dieser Art, das die für das internationale Geschäft zuständige Tochtergesellschaft der Kasseler KEHAG AG in Russland plant.
Das Unternehmen mit Sitz in Oldenburg will auf dem Gelände eines alten Klärwerks in Timaschewsk ein Blockheizkraftwerk mit 86 Megawatt Leistung errichten und betreiben. Bei 150 Millionen Euro liegt das Investitionsvolumen, verkündete die Gebietsverwaltung in Krasnodar Ende August. KEHAG-Vorstandsmitglied Gerhard Klein bestätigt das. „Wir entwickeln und finanzieren das Projekt – mit Unterstützung der Landesbank Berlin“, sagt Klein. Dafür wird eine Projektgesellschaft gegründet, die im Anschluss auch den Betrieb übernimmt. Die Technik, 20 Motoren à 4,3 Megawatt, kommt von den Motorenwerken Mannheim. Für den Bau werden lokale Unternehmen verpflichtet. » weiterlesen



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