NABERESHNYJE TSCHELNY. Der deutsche Autokonzern Daimler will seine Beteiligung am russischen Lastwagenhersteller Kamaz erhöhen, erklärte Daimler-Vizepräsident Hubertus Troska Ende Juni auf einer Pressekonferenz in Nabereshnye Tschelny. Derzeit verhandele man über Höhe, Preis und Zeitplan einer Aufstockung.
Daimler gehören elf Prozent von Kamaz, vier Prozent sind im Besitz der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Den Großteil hält mit 49,9 Prozent der Staatskonzern Rostechnologii. 27,26 Prozent werden vom Investmenthaus Troika Dialog kontrolliert.
Troika-Direktor Sergej Skworzow bestätigte, dass die Bank verschiedene Varianten für den Ausstieg aus Kamaz prüfe. Bevorzugen würde man dabei einen Verkauf an Daimer, so Skworzow. Aus der Zentrale des deutschen Autobauers in Stuttgart hieß es, dass es derzeit noch kein konkretes Angebot für eine Anteilsaufstockung gebe.
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