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Sowitec und Intertechelectro bauen Windpark im Ural

Gerd Hummel von Sowitec und Wladimir Babyak von Intertechelectro sind sich einig © Sowitec

Die beiden Unternehmen einigten sich Mitte Januar in Moskau © Sowitec

MOSKAU. Der deutsche Projektentwickler Sowitec und der russische Anlagenbauer Intertechelectro wollen einen Windpark mit einer Gesamtkapazität von rund 50 Megawatt in Kurgan bauen. Mitte Januar gründeten die Unternehmen in Moskau eine Projektgesellschaft, an der beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind.
Entstehen soll der Park am südlichen Ende des Urals. Hier ist Energie knapp und die Nähe zur kasachischen Steppe sorgt für ausreichenden Windgang. Derzeit würden entsprechende Messungen durchgeführt, teilte Sowitec mit. Das Projekt werde von den lokalen Behörden unterstützt und soll bei seiner Umsetzung zu den ersten „grünen“ Projekten im Ural zählen. Die detaillierte Planung, die Einholung aller notwendigen Genehmigungen und die Durchführung weiterer Studien werden in den nächsten Monaten folgen.

Wolf Gmbh mit neuer Tochter in Moskau

Heiztechnik aus Mainburg © Wolf

Heiztechnik aus Mainburg © Wolf

MOSKAU. Der deutsche Heiztechnikanbieter Wolf GmbH hat zum Jahreswechsel ein eigenes Tochterunternehmen in Russland gegründet. OOO Wolf Energiesparsysteme mit Sitz in Moskau beschäftigt aktuell neun Mitarbeiter an den Standorten Moskau, St. Petersburg und Krasnodar. Generaldirektor ist Alexej Pinin. Die Gesellschaft wird hauptsächlich die Abwicklung des Heizungsgeschäftes übernehmen und sich auf den Vertrieb, den Kundendienst, die technische Unterstützung und die Schulung konzentrieren. Dafür soll unter anderem ein eigenes Schulungszentrum eingerichtet werden.
Bereits seit 1999 vertreibt Wolf seine Produkte in Russland und ist seit 2007 durch Repräsentanzen in Moskau und St. Petersburg vertreten. Einer der Schwerpunkte des Engagements liegt in der zentralrussischen Region Jaroslawl. Dort hat das Unternehmen vor knapp zwei Jahren das erste Blockheizkraftwerk der Region in Betrieb genommen.

Siemens: Joint Venture mit Power Machines

Endmontage einer Siemens-Gasturbine © Siemens AG

Endmontage einer Siemens-Gasturbine © Siemens AG

ERLANGEN. Siemens will zusammen mit dem russischen Unternehmen Power Machines OJSC binnen der nächsten Monate ein Gasturbinen-Joint Venture gründen, an dem Siemens 65 Prozent und Power Machines den Rest der Anteile halten soll. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in St. Petersburg soll für Entwicklung, Fertigung und den Service von Gasturbinen in Russland und den anderen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) tätig sein. Nach Erhalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen soll das Gemeinschaftsunternehmen anlaufen.
Die Partner bündeln in dem Joint Venture die Engineering- und Technologie-Kompetenz von Siemens mit den Fertigungskapazitäten von Power Machines. Im Gegenzug trennt sich Siemens von seiner Beteilung in Höhe von 25 Prozent plus einer Aktie an Power Machines und gibt diese an den Mehrheitseigner Highstat Ltd. ab.

 

Siemens-Technologie für Kraftwerksprojekt

Kondensatreinigungssystem von Siemens © Siemens

Kondensatreinigungssystem von Siemens © Siemens

ERLANGEN. Das indische Bauunternehmen Larsen & Toubro Ltd. hat die Siemens Water Technologies damit beauftragt, ein Kondensatreinigungssystem mit externer Regenerierungseinrichtung zu liefern. Die Anlage soll Kondensat für zwei superkritische 660-Megawatt-Dampfkessel eines neuen Kraftwerkes im Bundesstaat Madhya Pradesh behandeln. Der Auftrag umfasst die Entwicklung, technische Projektierung, Herstellung, Installation, Prüfung und Inbetriebnahme des Reinigungssystems, dessen Start für März 2012 vorgesehen ist.
Für das Kraftwerk liefert Siemens sechs kugelförmige Hochdruck-Kondensatreiniger, die Verunreinigungen wie Metalloxide, ionische Spurenelemente und Kieselerde entfernen. Das Kondensat entsteht, wenn der Dampf nach Durchlaufen der Turbine abgekühlt wird. Es wird gesammelt und als Kesselspeisewasser wieder zur Dampferzeugung eingesetzt. » weiterlesen

Wirtschaftsforum erfolgreich beendet

Auf dem 6. bilateralem Wirtschaftsforum wurden 20 Verträge geschlossen © OWC

Auf dem 6. bilateralem Wirtschaftsforum wurden 20 Verträge geschlossen © OWC

BERLIN. Mit der Unterzeichnung von 20 Verträgen, Kooperationsvereinbarungen und Absichtserklärungen mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Millionen Euro endete die 6. Tagung des Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit für beide Seiten sehr erfolgreich. Mehr als 400 Teilnehmer aus deutschen und chinesischen Unternehmen, Institutionen und Ministerien hatten sich am 28. Juni 2011 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin zum Meinungsaustausch zusammengefunden und in fünf Arbeitsgruppen zu den Themen Energie, Umwelttechnik und Kreislaufwirtschaft, Infrastruktur/Elektromobilität, Elektronik und Informationstechnologie sowie Medizinwirtschaft und Biotechnologie Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit beraten.
Allein vier der 20 Verträge mit chinesischen Partnern wurden von der Alba Group unterzeichnet und zwei von der Remondis AG. In einer Absichtserklärung vereinbarten die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die China Renewable Energy Society (CRES) die Gründung eines Chinesisch-Deutschen Zentrums für Erneuerbare Energien.
Seit dem 1. Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforum im Jahr 1997 wurden rund 200 konkrete Projekte verwirklicht.

 

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