HEIDENHEIM/ ST. PÖLTEN. Die Wasserkraftsparte des deutschen Maschinenbauers Voith hat zwei Großaufträge aus Russland mit einem Wert von insgesamt 46 Millionen Euro erhalten. Sowohl der größte private Energieversorger Russlands, Irkutskenergo, als auch der größte Erzeuger von Strom aus Wasserkraft, RusHydro, haben Technik von Voith Hydro bestellt, meldet das Unternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Heidenheim.
Voith wird für das Wasserkraftwerk Bratsk in Ostsibirien sechs neue Francis-Laufräder inklusive Zubehör im Werk in St. Pölten herstellen. Im Jahr 2013 soll das erste Laufrad vor Ort installiert werden und seinen Betrieb aufnehmen. Die weiteren fünf Laufräder werden dann in Halbjahresschritten nach Ostsibirien geliefert. Die neuen Laufräder haben einen Durchmesser von sechs Metern und sind für eine Leistung von je 255 Megawatt ausgelegt.
Bereits im Dezember 2011 unterzeichnete Voith mit seinem langjährigen Kunden RusHydro einen Vertrag über zwei Kaplan-Laufräder und Turbinenregler inklusive Zubehör für das Wasserkraftwerk Miatlinskaja im südlichen Teil Russlands. Die neuen Laufräder haben einen Durchmesser von sechs Metern und sind für eine Leistung von je 145 Megawatt ausgelegt.
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Voith erhält zwei Großaufträge für Wasserkrafttechnik
Kanal-Türpe GmbH: Know-How-Transfer im Bereich Wasser und Abwasser

Mukazahn Torgayev, General Direktor Eurasian Water Center und Olaf Türpe, Geschäftsführer Kanal-Türpe GmbH © Kanal-Türpe
KRAUTHEIM. Das Bretzfelder Unternehmen Kanal-Türpe GmbH wird Kasachstan von 2012 bis 2020 beim Aufbau der Zustandsprüfung von Frischwasser- und Abwassersystemen im Westen des Landes unterstützen. Ein entsprechender Vertrag zum Know-how-Transfer europäischer Technologien und deren Anwendung wurde am 23. Dezember unterzeichnet.
Kanal-Türpe GmbH hat ähnliche Projekte bereits in der Türkei, in Irland, Spanien und Frankreich realisiert.
Modernisierung des Fernwärmenetzes in Aktau
LONDON. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) prüft derzeit ein Darlehen in Höhe von 1,2 Milliarden Tenge (5,7 Millionen Euro) an die kommunale Wärme- und Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft TVS&V aus der westkasachischen Hafenstadt Aktau. Das Darlehen wird für die Modernisierung des Fernwärmenetzes in Aktau benötigt. Teile des veralteten Netzes sollen durch moderne, vorisolierte Rohre ersetzt werden, um Energie- und Wasserverluste zu vermeiden, die Zuverlässigkeit der Wasser- und Wärmedienstleistungen zu erhöhen sowie um Wartungs- und Betriebskosten und negative Umwelteinflüsse zu reduzieren.
Die Gesamtkosten des Projekts werden mit 3,47 Milliarden Tenge (16,44 Millionen Euro) beziffert. TVS&V erwartet neben dem EBRD-Darlehen eine Kofinazierung von 0,63 Milliarden Tenge (drei Millionen Euro) durch den Clean Technology Fund. Hauptanliegen des multilateralen Fonds ist es, kohlenstoffarme Technologien in den Sektoren Energieerzeugung, Transport und Energieeffizienz in Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern.



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